Corona: BTV und WTB fordern Stellungnahme und Umdenken der Politik

Der Badische Tennisverband und der Württembergische Tennis-Bund fordern die Landesregierung Baden-Württemberg bzgl. der aktuell geltenden Corona-Maßnahmen erneut zu einer Stellungnahme auf, so der btv auf seiner Homepage.

Grundsätzlich haben der BTV und der WTB wenig Verständnis für die derzeitige Regelung, die Ausübung des Tennissports auf maximal zwei Personen pro Tennishalle zu beschränken, zumal die kommunalen Ordnungsämter diese unterschiedlich umsetzen, heißt es weiter. Während in den meisten Regionen Baden-Württembergs nur zwei Personen pro Tennishalle zugelassen seien, dürften in vereinzelten Kommunen auch weiterhin zwei Spieler pro Platz anwesend sein und damit mehr als zwei Personen pro Halle.

„Diese unterschiedlichen Handhabungen können nicht im Sinne der Politik sein und sind für die Tennissportler unverständlich. Daher plädieren wir eindringlich dafür, wieder zwei Personen pro Platz zuzulassen und diese Regelung einheitlich umzusetzen“, erklären die Präsidenten der beiden Landesverbände.

Die Landesregierung Baden-Württemberg hatte am Sonntag, 1. November, in der veröffentlichten Corona-Verordnung zunächst zwei Personen pro Platz zugelassen, dann einen Tag später die Regelung konkretisiert und in den FAQ auf zwei Personen pro Tennishalle reduziert.

„Dies überrascht umso mehr, waren wir doch noch am Wochenende mit den Verantwortlichen des Ministeriums über die vorherige Fassung des FAQ-Katalogs, der Basis unserer ersten Veröffentlichung, im Austausch. Neben der fragwürdigen Vorgehensweise der Landesregierung bemängelt der BTV und der WTB vor allem die Unverhältnismäßigkeit, die diese Regelung mit sich bringt: „Eine Tennishalle bietet so viel Fläche – da kann es bei maximal zwei Personen pro Platz kein Problem sein, die notwendigen Abstände einzuhalten“, erläutert BTV-Präsident Stefan Bitenc auf der Seite des btv.