KSC nach Sieg über Pauli zufrieden – Aber es gibt noch Potenzial

KSC-Stürmer Rouwen Hennings
KSC-Stürmer Rouwen Hennings

Karlsruhe (mia).  So viel Euphorie hatte der Karlsruher SC schon lange nicht mehr bei seinen Fans hervorgerufen, wie bei dem 3:0(2:0)-Sieg des KSC gegen den FC St. Pauli am Freitagabend.

Einen schnellen Start hatte der Karlsruher SC im Freitagabendspiel gegen den FC St. Pauli hingelegt. KSC-Toptorschütze Rouwen Hennings sorgte mit seinen Toren (3. und 19.) für die frühe Führung des KSC. Manuel Gulde legte in der 69. zum 3:0-Endstand nach. Die Fans dankten es mit der Laola-Welle, die seit sehr langer Zeit wieder überall im Stadion von den 23.359 Zuschauern mitgefeiert wurde.

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„Wichtig war auch die Kulisse und zum ersten Mal eine solche Euphorie. Das ist wichtig für die Mannschaft, dass das Umfeld sieht, wir tun alles dafür. Wir können zuhause gewinnen“, so KSC-Coach Markus Kauczinski.

Viel vorgenommen

„Man hat uns heute angemerkt, dass wir uns viel vorgenommen haben. Wir haben versucht das Tempo hochzuhalten und nachzulegen. Wir haben über die gesamte Strecke gute Ballkontrolle gehabt. Nach vorne haben wir aber noch Potential“, so der KSC-Coach.

Es war ein verdienter Sieg für den KSC, erklärte Pauli-Coach Ewald Lienen. Seine Mannschaft wusste, dass man eine Schippe drauf legen müsse, um dem KSC Paroli zu bieten. Das habe man  in der ersten Halbzeit vermissen lassen. Zu „schlafmützig“ agierte Pauli. In den zweiten 45 Minuten sah es besser aus, drehen konnte man das Spiel aber nicht.

KSC: Orlishausen – Valentini, Gordon, Gulde, Max – Yabo, Meffert (70. Peitz)- Torres (80. Sallahi), Yamada – Nazarov (70. Micanski) – Hennings.