abseits-ka

Sport aus Karlsruhe und der Umgebung

Karlsruher SC

KSC: Es gibt Veränderungen, um Tore zu erzielen

KSC Training 15 12056Karlsruhe (mia). Zum letzten KSC-Spiel des Jahres empfängt der Karlsruher SC den TabellenfĂ¼hrer Eintracht Braunschweig im Wildpark (Samstag, 13 Uhr). 10500 Karten hat der KSC bereits verkauft und hofft zum Jahresabschluss auf ein volleres Haus und gute Stimmung.

Florian BadstĂ¼bner wird die Partie des KSC pfeifen, in der KSC-Interimscoach Lukas Kwasniok weiter auf die verletzten Ylli Sallahi, Dirk Orlishausen, Enrico Valentini, Marin Sverko, Gaetan Krebs und Florian Kamberi verzichten muss.

Personell werde er noch nichts verraten. „Es wird definitiv Veränderungen geben. Das hängt damit zusammen, dass wir den TabellenfĂ¼hrer zu Gast haben und ihn ein StĂ¼ck weit Ă¼berraschen wollen“, so KSC-Coach Kwasniok.

„Wir verändern insofern was, dass wir die Wahrscheinlichkeit erhöhen, auch Tore zu erzielen. Das hat personelle Folgen, aber auch von der Gesamtsystematik und Angriffshöhe und mit dem Ball. “

Schwächen des Gegners ausnutzen

Er möchte an Tomas Tuchel erinnern, der, als er in Mainz begonnen hatte, die ersten sieben Spiele ständig die Elf verändert hatte, um „dem kleinen FSV Mainz in der Ersten Liga immer wieder in eine Position zu bringen, dass der Gegner Ă¼berrascht ist“.

„Wir wollen den Gegner immer ärgern. Ich wĂ¼rde mich ja in meinen Möglichkeiten eingrenzen, wenn ich nicht auf alle 18 zurĂ¼ckgreifen wĂ¼rde.“ Erwin Hoffer werfe sich in jeder Einheit rein, gebe alles. „NatĂ¼rlich haben die es auch verdient eine Option zu sein.“

„FĂ¼r mich geht es darum die Schwächen des Gegners aufzudecken und auszunutzen, Räume zu bespielen und anzulaufen, den RĂ¼cken zu bedrohen“, so Kwasniok, der hofft, dass er interimsmĂ¤ĂŸig das letzte Mal einspringen muss. „Lasst euch Ă¼berraschen. Es geht um das Spielprinzip: Einlaufen und dem Gegner weh zu tun.“

Plan wird umgesetzt

Den Gegner wolle er immer ärgern. „Es wäre ja langweilig, wenn der gegnerische Trainer immer wĂ¼sste, wir spielen so und so.“ Er habe einen klaren Plan und schaue sich die Spieler an, wer diesen Plan am besten umsetzen könne. „Es gibt einen Plan fĂ¼r die erste Halbzeit,  einen fĂ¼r die zweite Halbzeit. Es gibt einen Plan fĂ¼r den Fall einer FĂ¼hrung und einen Plan fĂ¼r ein langes Unentschieden, den dritten Fall gibt es gar nicht“, schmunzelt er.

Warum das Gute in der Ferne suchen

KSC-Sportdirektor Oliver Kreuzer erklärte, dass „Kwasniok leider nicht die nötige Lizenz hat“. „Wenn einer in der Situation ist wie wir gerade, wenn man weiĂŸ man hat gute Leute im Haus und sie beweisen sich auch, warum soll man dann das Gute in der Ferne suchen. Schade ist, dass er keinen Schein hat. Wenn er einen gehabt hätte, wer weiĂŸ…“

Er habe sich noch keine Sekunde darĂ¼ber aufgeregt, dass er keinen Schein habe, so Kwasniok. „Ich habe fĂ¼r 14 Tage eine Aufgabe bekommen und die bin ich mit voller Leidenschaft angegangen und werde sie hoffentlich morgen mit drei Punkten abschlieĂŸen. Man soll gehen wenn es am Schönsten ist.“ Gedanken, was wäre wenn habe er nicht, freut sich Kwasniok auf das Heimspiel.