Engineers glänzen im zweiten Saisonspiel

KIT SC Engineers bei den Ludwigsburg Bulldogs Quelle: Torsten Dodillet
KIT SC Engineers bei den Ludwigsburg Bulldogs
Quelle: Torsten Dodillet

Karlsruhe (ps). Die KIT SC Engineers haben auch in ihrem zweiten Spiel in der Amercian Football Landesliga Baden-Württemberg eine überragend Leistung gezeigt und gewannen bei den Ludwigsburg Bulldogs hochverdient mit 62:7. In einem über die gesamte Dauer eher einseitigen Spiel vor einem sehr stimmungsvollen Ludwigsburger Publikum zeigte sich das Team in allen Phasen des Spiels hellwach und überzeugte sowohl offensiv als auch defensiv.

Die Mannschaft von Headcoach Felix Bleimund, der in diesem Spiel auch sein Comeback als Spieler feierte, startete wie immer schnell und effizient und konnte auf den ersten Offensiv-Drives direkt punkten. Nach einigen guten Läufen von Running Back Christopher Beetz fand Quarterback Jonas Lohmann mit einem langen Pass über die linke Seite seinen Wide Receiver Felix Batsch, der ihn von dort in die Endzone trug.

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Nachdem die Defensive um den abermals überragend aufspielenden Linebacker Lukas Grünhaupt die Bulldogs nach vier Spielzügen vom Feld geschickt hatte, fing Thomas Thorn einen kurzen Pass von Jonas Lohmann und trug ihn zu seinem dritten Touchdown in dieser Saison in die Endzone.

Auch auf ihrem nächsten Drive sah die Ludwigsburger Offensive wenig Land gegen die Engineers-Defensive, die ihre Offensive aber dieses Mal nicht einmal aufs Feld kommen ließ: Safety Lukas Schaffert fand über die rechte Seite eine Lücke in den Reihen der Bulldogs und trug deren Punt direkt zurück in die Endzone zum 21:0.

Auf ihrem nächsten Drive kam die Offensive der Engineers dann ein erstes Mal ins Stocken, was vor allem an eigenen Unkonzentriertheiten lag. Trotzdem gelang es ihr, den Ball ordentlich über das Feld zu bewegen und beendete den Drive mit einem Field Goal durch Jonas Lohmann.

31:0 durch Wide Receiver Löffler

Im zweiten Quarter gelang es der Defensive der Engineers, einen Punt der Ludwigsburger zu blocken, was zu einer hervorragenden Feldposition führte, die die Offensive auch prompt ausnutzte. Diese Mal bediente Jonas Lohmann den wieder genesenen Wide Receiver Hannes Löffler mit einem kurzen Pass auf die rechte Seite der Endzone und sorgte so für das 31:0.

Kurz vor der Pause gelang es den Engineers, den Spielstand noch einmal zu erhöhen. Jonas Lohmann setzte seiner großartigen Leistung aus der ersten Halbzeit mit seinem vierten Tochdownpass des Tages, dieses Mal auf Tight End Jan-Philipp Sonntag , die Krone auf.

 

 

Nach der Pause gelang es den Ludwigsburgern dann erstmals, die Engineers-Offensive kurz vor der eigenen Endzone vom Platz zu schicken, konnten dieses Erfolgserlebnis aber nur kurz genießen. Denn im direkten Anschluss daran gelang es Linebacker Guido Pietrula einen Ball des Bulldogs-Quarterbacks abzufangen und gab so seiner Offensive direkt den Ball zurück. Diese bedankte sich postwendend in Person von Running Back Christopher Beetz, der den Ball über die linke Seite in die Endzone trug.

Auch der nächste Drive der Engineers endete wieder mit einem Touchdown und auch dieses Mal war es ein Laufspielzug. Allerdings war es beim zweiten Mal Jan Löwer, der den Ball durch die Mitte in die Endzone trug und das Ergebnis so auf 52:0 erhöhte.

Direkt im Anschluss daran gab es den einzigen Schönheitsfehler im Spiel der Engineers auf dem darauf folgenden Kick-Return der Ludwigsburger. Der Returner der Bulldogs schaffte es, über die linke Seite alle Gegenspieler hinter sich zu lassen und erzielte so für sein Team die einzigen Punkte des Tages.

Die Engineers ließen sich davon aber nicht verunsichern und lieferten die direkte Antwort: Jonas Lohmann fand mit einem langen Pass über die Mitte abermals Tight End Philipp Sonntag, der einen heranfliegenden Gegenspieler einfach an sich abprallen ließ und den Ball zum 59:7 in die Endzone trug.

Den Schlusspunkt des Spiels setzte dann abermals Jonas Lohmann, dieses Mal wieder in seiner Funktion als Kicker. Durch ein Field Goal aus 30 Yards Entfernung erhöhte er das Ergebnis auf 62:7, was auch der Endstand war.

Kurz nach dem Spiel gab es dann aus dem Lazarett der Engineers schlechte Nachrichten: Teamkapitän und Safety Lukas Schaffert verletzte sich in der zweiten Halbzeit schwer und wird wegen eines Schlüsselbeinbruchs auf unbestimmte Zeit ausfallen.

Für die Bulldogs geht es am 16. Mai mit einem Auswärtsspiel gegen die Neckar Hammers weiter, die Engineers fahren bereits in der nächsten Woche, am 9. Mai zu den Kornwestheim Cougars.