KSC-Frauen siegen im Sport-Lines-Pokal

KSC Frauen holen den Pokal Foto: bfv

Karlsruhe (ps/mia). Die Erste Frauenmannschaft des Karlsruher SC hat das Finale des Sport-Lines-Pokal gewonnen. KSClerin Melissa Zweigner-Genzer schoss in der 43. Minute die Karlsruherinnen per Strafstoßtor zum Pokalsieg gegen den TSV Amicitia Viernheim. Damit qualifizieren sich die KSC-Frauen auch sportlich für die Teilnahme am DFB-Pokal der Damen.

Zum vierten Mal in Folge ist der Karlsruher SC Sieger im Sport-Lines Pokal der Frauen. Im Finale der Saison 2020/21, ausgetragen beim VfB Bretten, schlugen die Regionalliga-Spielerinnen den Vorjahresfinalisten TSV Amicitia Viernheim aus der Oberliga Baden-Württemberg mit 1:0.

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Auch in der Saison 2021/21 konnte das Endspiel nicht wie geplant stattfinden. „Wir sind aber unglaublich froh, dass der Wettbewerb um den Sport-Lines Pokal mit etwas Verspätung noch sportlich ausgetragen werden konnte, vor allem für die Vereine“, betonte Daniela Quintana, Vorsitzende des Ausschusses für Frauen- und Mädchenfußball.

Knapp aber verdient lautete das Fazit des Spiels. Die vielen Torchancen konnten die Karlsruherinnen gegen defensiv starke Gegnerinnen allerdings nicht nutzen. Ein Elfmeter durch Melissa Zweigner-Genzer in der 43. Minute brachte die Führung für den KSC – und schließlich auch den Sieg.

KSC-Trainerin Romina Konrad: „Die Mädels aus Viernheim hatten heute einen sehr guten Tag, waren starke Gegner, haben super dagegen gehalten und sich nie geschlagen gegeben. Letztlich hat unsere Qualität den Unterschied gemacht. Wir sind sehr glücklich über den Sieg.“

Für die erneute Titelverteidigung erhielten die Frauen des Karlsruher SC neben dem Sport-Lines Pokal einen Gutschein für ein Trainingswochenende in der Sportschule Schöneck im Wert von 2.000 Euro. Beide Finalisten freuten sich darüber hinaus über einen Scheck in Höhe von 500 Euro, für den TSV Amicitia Viernheim gab es noch schicke Hoodies von Ensinger.

„Wir sind brutal stolz auf unsere Leistung. Am Ende ist der Sieg des KSC aber vollkommen ok. Als Zweiter muss man kein Verlierer sein!“, schrieb das Team von Patrick Kloskalla auf instagram.

Da der Meldetermin bereits am 1. Juli 2021 war, standen die KSC-Frauen als badische Vertreterinnen im DFB-Pokal bereits vor dem Spiel fest. Der Vorschlag, das Regionalliga-Team als höchstklassige Mannschaft in den DFB-Pokal 2021/22 zu schicken, kam aus den Reihen der Vereine selbst, alle stimmten dem zu. „Das fand ich großartig. Ein schönes Beispiel für Solidarität in Zeiten der Pandemie!“, freute sich bfv-Präsident Ronny Zimmermann, der sich das Finale im Sport-Lines Pokal wie schon im letzten Jahr nicht entgehen ließ. „Dem Vertrauen der anderen Clubs hat sich der KSC heute als würdig erwiesen.“

Quintana war nach der Siegerehrung vor allem dankbar: „Herzlichen Dank an den VfB Bretten, der mit uns dieses Finale heute unter immer noch nicht ganz leichten Umständen ausgerichtet hat.“ Ein ebenso großer Dank gelte der Firma Sport-Lines, dem Experten für Sportplatzmarkierung, die bereits seit der Saison 2014/15 die Pokalwettbewerbe der Frauen und Mädchen im Badischen Fußballverband unterstützt.