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Badener Greifs nicht zu stoppen

Badener Greifs Quelle:Greifs
Badener Greifs
Quelle:Greifs

Karlsruhe (ps).  Für das Herrenteam der Badener Greifs ging es am vergangenen Samstag (27.06.2015) zum Auswärtsspiel nach Tübingen. Nach einer bisher ziemlich unglücklich verlaufenen Saison trafen die Greifs als Schlusslicht in der Tabelle auf den favorisierten Tabellendritten, die gastgebenden Tübingen Red Knights. Von Anfang an dominierten die Greifs das Spielgeschehen und gaben die Führung zu keinem Zeitpunkt aus der Hand. So konnte man schließlich mit einem Endstand von 31 zu 23 einen zweiten Sieg in dieser Saison verbuchen. Gerade rechtzeitig zum Geburtstag der Badener Greifs, wurde der Verein doch am 30. Juni 1982 gegründet und feiert nun diese Tage seinen 33. Geburtstag.

Die Offense der Red Knights eröffnete nach dem gewonnenen Coin Toss das Spiel gegen die Greifs am Samstag – ganz ungewohnt – in schwarz spielenden Greifs. Die gleich zu Beginn stark aufspielende Greifs Defense ließ nur ein First Down zu, um sogleich den Gastgeber mit einem Punt vom Feld zu schicken. Auch die Offense der Greifs wollte dem in nichts nachstehen und so fand Quarterback Stefan Toldrian wenig später seinen Receiver Eddie Georges mit einem Pass zur rechten Sideline. Dieser trug den Ball für insgesamt 80 Yards in die Tübinger Endzone. Der Extrapunktversuch missglückte und so gingen die Greifs mit 6:0 in Führung.

Wieder gelang es der Greifs Defense den Angriff der Tübinger zu stoppen. Die Offense arbeitete sich mit einem variantenreichen Laufspiel von Cato Zoua bis in die Hälfte der Red Knights vor. Diesmal erreichte Stefan Toldrians Pass Daniel Steffen, der den Ball für 40 Yards zum zweiten Touchdown bis in die Endzone trug. Die Two Point Conversion war nicht erfolgreich und somit bauten die Greifs ihre Führung auf 12:0 aus.

Extrapunkte für die Greifs

Den anschließenden Drive verwandelten die Tübinger nach einem abschließenden langen Pass und erfolgreichem Extrapunktversuch zum Stand von 12:7. Die Greifs waren wieder in Ballbesitz und setzten abermals auf Cato Zouas starkes Laufspiel, das mit einem Touchdown nach einem Run über die Außenseite für 45 Yards belohnt wurde. Auch diesmal konnte der Extrapunkt nicht verwandelt werden, die Greifs führten mit 18:7.

Schließlich gelang es der Greifs Defense einen Fumble an der 25 Yard Linie der Tübinger zu erobern. Die Offense der Greifs nahm die Vorlage ihrer Defense dankend an und konnte die gute Ausgangsposition in ein Fieldgoal durch Den Lindenblatt verwandeln und damit auf einen Punktestand von 21:7 erhöhen.

Im darauffolgenden Angriff kamen die Red Knights bis an die Red Zone der Greifs heran, mussten sich jedoch mit einem Fieldgoal zufrieden geben, wodurch sie auf 21:10 verkürzen konnten. Nach mehreren erfolglosen Angriffsserien beider Teams gelang es den Tübingern schließlich den anschließenden Drive mit langen Pässen zum Touchdown und erfolgreichem Extrapunktversuch zu verwandeln. Es ging mit einer knappen Führung der Greifs von 21:17 in die Halbzeitpause.

Zu Beginn des dritten Quarters waren die Greifs in Ballbesitz. Die Offense arbeitete sich zielstrebig bis in die Red Zone der Tübinger voran. Mit einem erfolgreichen Fieldgoal durch Den Lindenblatt erhöhten die Greifs auf 24:17.

Der Angriff der Red Knights wurde durch eine Interception von Den Lindenblatt gestoppt, der den Ball bis an die 20 Yard Linie der Tübinger zurücktragen konnte. Beide Teams zeichneten sich durch starke Leistungen ihrer Defense aus, die immer wieder die Angriffe stoppen konnte.

Schließlich gelang es der Greifs Offense, sich bis 3 Yards vor die Endzone der Tübinger vorzuarbeiten, allerdings vierter Versuch. Die Greifs setzten volles Vertrauen in ihre Offense und entschieden sich den Versuch auszuspielen. Touchdown durch Cato Zoua, der Extrapunkt war gut und die Greifs erhöhten ihre Führung auf 31:17.

Der folgende Angriff der Tübinger konnte von der Greifs Defense erst in der Red Zone gestoppt werden. Auch die Red Knights schickten ihrerseits die Greifs Offense vom Feld. Mit noch 3 Minuten 20 auf der Spieluhr schafften es die Tübinger noch einmal, sich in die Endzone der Greifs zum Touchdown vorzuarbeiten. Der Extrapunktversuch konnte geblockt werden, Tübingen hatte auf 31:23 verkürzt.

Mit noch knapp zwei Minuten verbleibender Spielzeit entschieden sich die Red Knights für einen Onside Kick, der von Jens Amann für die Greifs erobert werden konnte. Ein letztes mal arbeitete sich die Offense bis in die Red Zone der Tübinger vor, bis die Greifs mit verbleibenden 20 Sekunden auf der Uhr das Spiel mittels Abknien beendeten. Es blieb bei einem Endstand von 31:23 für die Badener Greifs.