Zwei Siege binnen 48 Stunden – LIONS setzen sich auch gegen Dresden knapp durch

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Karlsruhe (psk). Fans der PS Karlsruhe LIONS durften sich am Wochenende über zwei spannende Spiele und eine optimale Siegpunkt-Ausbeute ihres Teams freuen. Ähnlich wie am Freitag gegen die JobStairs GIESSEN 46ers musste das Löwenrudel allerdings am 6. November bei den Dresden Titans bis zur letzten Sekunde kämpfen, um die Oberhand zu behalten. Der Endstand in der sächsischen Landeshauptstadt: 74:76. Nach sieben Spieltagen haben die LIONS damit vier Erfolge auf dem Konto und tauchen erstmals in der vorderen Tabellenhälfte auf.

Die Partie hatte von Beginn an Tempo und wurde von beiden Teams intensiv geführt. Die Titans legten vor. Die LIONS eroberten zwar ebenfalls kurz die Führung, handelten sich dann allerdings angesichts eines sehr frühen 9:0-Laufs der Hausherren einen klaren Rückstand ein. In der Offense hatte Dresden zunächst die besseren Lösungen und führte dank besserer Chancenverwertung nach zehn Minuten mit 27:19. Kurz nach Wiederbeginn bauten die Titans ihren Vorsprung bis auf elf Punkte aus. Die LIONS haderten nach wie vor mit ihren vielen vergebenen Möglichkeiten, waren dafür nun in der Defense sichtbar stabiler und konnten so mithalten. Mitte des zweiten Viertels war das Niveau der Begegnung bei weitem nicht mehr so hoch wie in der Anfangsphase. Beide Teams gingen weiterhin ein hohes Tempo, nahmen dafür jedoch einige verunglückte Aktionen in Kauf. Nach dieser ausgeglichenen Phase ging es mit 42:34 in die Halbzeit, aus der die Badener mit mehr Energie zurückkehrten. Treffer waren zwar weiterhin Mangelware, doch im Gegenzug vereitelte das Löwenrudel die meisten Angriffe der Sachsen.

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Spannungsbogen

Die Begegnung war von vielen Turnovers und schlechten Trefferquoten aus dem Feld von beiden Teams gekennzeichnet, lebte aber vom Spannungsbogen. Die LIONS generierten Chancen über Chancen, fanden jedoch kaum den vollständigen Anschluss. Das sollte sich, nachdem es zur letzten Pause 58:46 stand, im Schlussabschnitt schnell ändern. Die Gäste kamen nun trotz kleiner Rotation nochmals mit Macht auf. Die demonstrierte Körpersprache verfehlte ihre Wirkung nicht. Die Titans schienen nun nervös, befreiten sich aber vorerst mit einigen erfolgreichen Gegenstößen. In der 17. Minute wechselte die Führung erstmals seit der Anfangsphase der Begegnung. Körperlich blieb es auf beiden Seiten intensiv, doch nun lag der psychologische Vorteil klar bei den LIONS, die zu Beginn der Crunchtime mit sechs Punkten in Front lagen. Ein Steal und der darauffolgende Dreier hielten Dresden noch in Schlagdistanz. Wenige Sekunden vor Schluss hatten die Hausherren es nochmals in der Hand, das Spiel auszugleichen. Am Ende durften allerdings die Gäste über einen knappen Arbeitssieg jubeln.

Zweistellig für Karlsruhe punkteten Maurice Pluskota mit 14, Bazoumana Koné mit 13 sowie Lovell Cabbil und Lorenzo Cugini mit jeweils zwölf Zählern. Nach einem kräftezehrenden Wochenende haben die LIONS nun fast zwei Wochen spielfrei, bis sie am 19. November die VfL SparkassenStars Bochum empfangen.