Neu beim KSC II: Tim Ronecker will sich weiterentwickeln

KSC II Tim RoneckerKarlsruhe (mia). „Der KSC ist wie eine Heimat für mich“, erklärt Mittelfeldakteur Tim Ronecker der U23 des Karlsruher SC. Seit diesem Sommer spielt er beim Oberligateam der Karlsruher.

Schon als kleiner Junge trat der 1,74 Meter große Fußballspieler das erste Mal gegen den Ball. „Mir hat es großen Spaß gemacht. Ich habe Freude daran. Es sind immer mal Phasen dabei, wo es nicht so einfach ist, aber das große Ziel ist Fußballprofi zu werden.“

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Aber der 19-Jährige will auch vorsorgen für die Zeit nach der Karriere. Im September fängt er ein pädagogisches Fachseminar zum Sport- und Techniklehrer an. Nach zwei Jahren kann er dann direkt als Sportlehrer an einer Realschule einsteigen.

Zunächst aber will er sich im Mittelfeld beim KSC etablieren. „Ich war schon immer im defensiven Mittelfeld. Als Aushilfe war ich schon einmal woanders. Aber die Sechserposition liegt mir. Wenn ich Fußball schaue, schaue ich schon extrem auf die Sechser, wie sie es machen wie sie sich anbieten.“

Ein spezielles Vorbild aber hat er nicht. „Vom Typ her finde ich Oliver Kahn einfach überragend. Aber wie er als Leader agierte war es überragend.“

„Ich denke man muss sich immer weiter entwickeln. Die Entwicklung hört nie auf.  Es werden diejenigen Profis, bei denen die Entwicklung weiter geht.“ Daher will er sich weiterentwickeln.

Für Ronecker, der seine Stärken im Zweikampf sieht, ist der KSC sein Verein.“ Ich liebe es einfach, ich spiele hier seit zehn Jahren. Es ist wie eine Heimat für mich, man kennt jeden hat schon viel durchgemacht mit dem Verein.“ Natürlich war er auch als kleiner Junge im Stadion bei den Profis und auch jetzt schaut er regelmäßig Spiele an, wenn es sich vereinbaren lässt.

„Ich denke, dass wir eine geile Truppe sind“, so Ronecker über die U23 des KSC. „Das Ziel von jedem muss sein, dass wir aufsteigen. Letztes Jahr waren sie knapp dran“, da spielte Ronecker noch in der A-Jugend. „Dieses Jahr muss es einfach klappen. Wir sind eine gute Mannschaft, haben gute Einzelspieler. Jetzt müssen wir schauen, als Team zusammen zu wachsen, dann stehen die Chancen gut.“

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