KSC desaströs – Raus aus dem Pokal gegen Fünftligist

KSC 025Karlsruhe (mia). Fußballzweitligist Karlsruher SC hat die erste Runde im DFB-Pokal gegen Oberligist SSV Reutlingen nicht überstanden.

Mit einer desaströsen Leistung kickten sich die KSCler fast selbst aus dem Pokal. Mit 1:3 verloren sie gegen den SSV.
Der KSC-Gegner Reutlingen hatte vor der Partie Kampfansagen nach Karlsruhe geschickt. „Nur Worte“ hatte KSC-Coach Markus Kauczinski dies genannt. Der SSV ließ diesen Worten aber Taten folgen. Gegen mehr als harmlose Karlsruher führten sie bereits in Halbzeit eins mit 2:0 und waren das engagiertere Team.

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Einen schwarzen Tag hatte der KSC erwischt. Von Beginn an leisteten sich die Karlsruher individuelle Fehler, die man nicht auffangen konnte.
Ob Manuel Torres (2.), oder später Kempe, kaum ein KSC-Spieler war auf der Höhe und leistete sich grobe Fehler.
Das erste Tor aber hatte sich Schiedsrichter Robert Kempter auf dem Gewissen. Er entschied auf Foul als Manuel Gulde den Ball spielte und entschied auf Foulelfmeter. Gulde flog mit Rot vom Platz und Ricciardi (12.) schoss das 1:0.

Glück half dem KSC im Anschluss, dass der Oberligist nicht sofort nachlegte. So dauerte es bis zur 32. Minute bis Krebs einen Gegenspieler foulte, dieses Mal entschied Kempter zurecht auf Elfer. Ricciardi erhöhte auf 2:0.

Dem KSC gelang nichts, Fehlpässe und Ungenauigkeiten bestimmten das Spiel. Selbst als Reutlingen kurz vor Abpfiff von Durchgang eins den Ball nach Ecke nicht aus dem Strafraum bekam, schafften es die Zweitligisten nicht, den Ball über die Linie zu bugsieren.

Nach der Pause dauerte es nicht lange da spielte der KSC zu neunt. Daniel Gordon leistete sich ein dummes Foul. Nachdem sein Gegner bereits am Boden lag, stand er ihm auf die Wade und flog vom Platz.

Reutlingen verließ die Kraft. So konnte Kempe (64.) das Anschlusstor erzielen. Allerdings brauchte der KSC nach Ecke gleich drei Anläufe. Peitz und HOffer scheiterten, Kempe verwandelte.

Der KSC rannte an, Reutlingen war stehend platt, stemmte sich aber dagegen.

Nachdem auch Dehm sich die berechtigte ROte Karte abholte und das dritte Tor durch einen ELfer fiel, flog der KSc aus dem Pokal.

KSC: Vollath, Dehm, Gordon, Gulde, Kempe, Torres (39. Hoffer), Yamada, Meffert, Krebs (56. Peitz) , Nazarov (14. Thoelke), Hennings.