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Sport aus Karlsruhe und der Umgebung

Festung Tischtenniszentrum!

Wang Xi ASV Grünwettersbach TTBL Foto: Christian Beck

Grünwettersbach (asv). Im heimischen Tischtenniszentrum ist der ASV eine Macht. Dies bekam auch der Fünfte der Tabelle, der TSV Bad Königshofen, eindrücklich zu spüren.

Allerdings waren die Gäste aus Franken ohne Eigengewächs Kilian Ort und Yukiya Uda angereist, was natürlich den Hausherren, bei denen lediglich Deni Kozul passen musste, in die Karten spielte. Dennoch enttäuschten die Gäste keineswegs und lieferten dem ASV ein packendes Match.

TTBL: ASV Grünwettersbach – TSV Bad Königshofen3:1

Einen lockeren Aufgalopp gab es für Wang Xi gegen Martin Allegro. Der Belgier kam gegen das ASV-Abwehrass nie richtig ins Spiel und konnte lediglich einen Satz etwas spannend gestalten, ohne jedoch ein Siegchance zu haben.

Doch postwendend kam die Antwort des TSV. Der 41jährige Bastian Steger ließ Tiago Apolonia im ASV-Dress nie richtig zur Entfaltung kommen und glich für seine Farben ebenfalls ohne Satzverlust aus.

Ein temporeiches und weitgehend ausgeglichenes Match erlebten die Zuschauer in der gut gefüllten Halle nach der Pause. Hier hatte Ricardo Walther gegen Filip Zeljko alle Hände voll zu tun, ehe sein knapper 3:1 Sieg feststand. Am Ende konnte Walther, angefeuert von den Fans, seinen 11. Sieg in Serie feiern und somit sein Team erneut in Führung bringen.

Ein wahres Tischtennisspektakel veranstalteten dann die beiden Routiniers Wang Xi (39) und Bastian Steger (41) in der Box, das die Zuschauer immer wieder von den Sitzen riss. 

Im Auftaktsatz setzte Xi gleich ein dickes Ausrufezeichen, als er nach einem 6:9 Rückstand nach mehreren Weltklasse-Ballwechseln den Spieß noch umdrehen konnte. Der seit 23 Jahren in der Bundesliga spielende Steger schien beeindruckt, gab Satz zwei recht deutlich ab, ehe er im 3. Satz mit dem Rücken zur Wand einen 8:1 Lauf startete und auf 2:1 verkürzen konnte. Als Wang im folgenden Satz gut startete, wurde die Halle zum Hexenkessel. Jeder Punktgewinn des Lokalmatadors wurde frenetisch gefeiert und nach dem Matchball zum 11:7 gab es standing ovations – für beide Akteure.

Durch diesen wichtigen Sieg konnte der ASV sein Punktekonto auf 16:18 verbessern und hat dadurch einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht.