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Sport aus Karlsruhe und der Umgebung

Ein Comeback und viele klare Angelegenheiten

Foto: Steffi Merklein von der Partie Malchin gegen Taifun

In den Rückspielen der erste Runde des ADAC Motoball-Pokals gab es bis auf eine Ausnahme klare Angelegenheiten.

von Thomas Meiler

Taifun Mörsch, Comet Durmersheim. Puma Kuppenheim, 1. MSC Seelze, 1. MBC 70/90 Halle und Ubstadt-Weiher (schon vergangene Woche) ziehen ungefährdet in die zweite Runde ein. Einzig der MBC Kierspe drehte das Duell gegen den MSC Malsch und steht in Runde zwei.

 Keine Probleme hatte der 1. MSC Seelze am Samstagnachmittag im Niedersachsen-Derby gegen den MSC Pattensen. Schon das Hinspiel ging klar mit 14:3 an Seelze und auch im Rückspiel blieb Pattensen chancenlos. Am Ende stand es vor den 115 Zuschauern 22:2 für die Hausherren. Tobias Hahnenberg brachte Seelze in der 6. Minute mit 1:0 in Führung. Diese konnte Yannik Schaper eine Minute später noch ausgleichen, doch Dovydas Zilius brachte mit zwei Toren in der 10. und 13. Minute die Hausherren wieder auf Kurs. Das zweite Viertel gehörte komplett Seelze. Vygandas Zilius (25., 26., 27., 29.), Dovydas Zilius (30. per Elfmeter), Leon Bobbert (21.) und Nandino Costa (31. per Elfmeter) erhöhten auf 10:1. Zudem schwächten sich die Gäste noch selbst, da Max Eder in der 31. Minute die Rote Karte sah. Das muntere Toreschießen weiter. Costa (42., 46.), Hahnenberg (50., 57.), Stefan Schwarz (51., 54.) und Dovydas Zilius (58.) erhöhten auf 17:1. Im letzten Abschnitt erzielten dann Nicolas Everle (64., 66.), Schwarz (61.), Dovydas Zilius (65.) und Bobbert (69.) die Tore zum 22:1. Tobias Strain konnte in der 70. Minute dann immerhin noch den zweiten Treffer für Pattensen zum 22:2-Endstand markieren.

Nach dem 25:0-Hinspielsieg ließ es der MSC Taifun Mörsch im Rückspiel beim MSC Kobra Malchin etwas langsamer angehen. Trotzdem reichte es am Samstag von den rund 200 Zuschauern zu einem ungefährdeten 8:0-Erfolg. Marcel Batrenik (5), Justin Tichatschek (2) und Niclas Pütz erzielten die Tore für die Gäste. Malchin verkaufte sich über weite Strecken sehr gut gegen den Rekordmeister und kann sicherlich aus dem Spiel gute Erfahrung und Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben in der MBL mitnehmen.

Auch der 1. MBC 70/90 Halle steht als Vertreter aus der Nordstaffel in der zweiten Pokalrunde. Das Hinspiel gewannen die Saalestädter mit 9:4 gegen die MBV Budel und auch im Rückspiel setzte man sich in den Niederlanden durch. Am Ende gewann Halle mit 6:3 in Budel. Nijsen (2) und Stan Looijmans erzielten die Tore für die Gastgeber. Beim 1. MBC 70/90 Halle waren Marc Wochatz (2), Enrico Wochatz (2), Benjamin Walther und Johann Brömme erfolgreich.

In einem kampfbetonten und teilweise hitzigen Spiel drehte der MBC Kierspe das Duell gegen den MSC Malsch in Unterzahl mit 4:0. Das Hinspiel gewann Malsch noch mit 5:2. „Das war ein sehr gute Leistung unserer Mannschaft. Ich bin natürlich sehr zufrieden“, freute sich Kierspes Trainer Andreas Fiebig nach den aufregenden 80 Minuten. Auf dem schwer bespielbaren Platz gingen die Hausherren in der 14. Minute durch Simon Konopka in Führung. Maximilian Keune erhöhte in der 40. Minute mit einem sehenswerten 16-Meter auf 2:0 für die Gastgeber. Nach der Halbzeit erhöhte Patrick Kitzmann in der 55. Minute auf 3:0. Vier Minuten später schwächten sich die Hausherren bei ihrer Aufholjagd selbst. Lukas Rost sah wegen einer Tätlichkeit die Rote Karte. Mit einem Mann weniger ging es also ins letzte Viertel. Malsch versuchte alles, die Verlängerung zu verhindern. Doch Kierspe gelang zwei Minuten vor Ende der Partie der Lucky Punch. Wieder zirkelte Keune einen 16-Meter herrlich ins Tor zum umjubelten 4:0 für den MBC. „Wir verbessern uns von Woche zu Woche und setzen alles sehr gut um, was wir uns im Training erarbeiten“, so Trainer Fiebig, der nun optimistisch auf die nächsten Spiele blickt.

 Eine klare Sache war die Partie zwischen dem MSC Philippsburg und dem MSC Comet Durmersheim. Schon das Hinspiel gewann der Altmeister klar mit 20:1 und auch im Rückspiel fielen beim 17:2-Erfolg in Philippsburg viele Tore. Nuri Arslan war zweimal für die Hausherren erfolgreich, die über weite Strecken nicht nur mit dem Gegner, sondern auch mit ihren Maschinen zu kämpfen hatten. Stefan Theuermann (4), Jonas Burger (3), Gero Pelic (3), Kevin Tritsch (3), Michael Jockers (2), Norman Brunner (1) und ein Eigentor Philippsburg.

Keine Überraschungen gab es auch im Spiel MSC Puma Kuppenheim gegen MSC Jarmen. Zu dominant agierte der deutsche Meister gegen vor allem in der Offensive harmlos Gäste. Mit 21:1 gewann Kuppenheim sein Rückspiel klar und deutlich. Schon das Hinspiel gewann der MSC Puma mit 15:2. Am Samstag feierte man vor den 250 Zuschauern erneut ein Schützenfest. “Der beste Mann bei Jarmen war der Torhüter. Der hat seine Mannschaft vor einer noch höheren Niederlage bewahrt“, meinte Hans-Georg Prestenbach, Sprecher des MSC Puma, nach der Partie. „Wir waren klar besser, haben aber auch dem Nachwuchs Spielzeiten gegeben.“ Dominik Mückenhausen (5), Dennis Ring (5), Max Schmitt (4), Julian Bitterwolf (3), Jannis Schmitt (3) und Robin Faisz (1) erzielten die Tore für die Hausherren. Den Ehrentreffer für Jarmen machte Hardy Kick.