BG Karlsruhe verpflichtet US-Point Guard

Karlsruhe (ps). Eine Lektion für die BG Karlsruhe aus der vergangenen Saison in der ProA war sicherlich, dass man die Point-Guard-Position hochkarätig besetzen muss, wenn man bestehen will. Da es sich ohnehin um eine Schlüsselposition im Basketball handelt, hat Ralf Rehberger intensiv nach einem Playmaker und Shooter gefahndet. Fündig geworden ist er mit James Dorsey, der einen ein-Jahres-Kontrakt bei der BG unterzeichnet hat. Sollte sich die Zusammenarbeit erfolgreich gestalten, hat die BG noch die Option auf eine weitere Saison.

 

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Der 1,88 Meter große und 82-Kilo schwere Dorsey spielte die letzten vier Spielzeiten im Trikot der Cape Breton-University in Kanada, wo der US-Amerikaner aus New Windsor, Maryland eine bemerkenswerte Entwicklung vorweisen konnte. In der an starken Guards sicher nicht armen CIS (Canadian Interuniversity Sport) konnte Dorsey für sich in der Spielzeit 2011/2012 den Titel des MVP sichern, war in allen Jahren aber immer Starter und avancierte in seinem letzte Jahr in Kanada zum unumstrittenen Leistungsträger des Teams. Letzten Monat feierte Dorsey seinen 25. Geburtstag und beschenkte sich nun selbst, indem er die Herausforderung, als Profibasketballer in Europa zu spielen, annahm.

 

Dass er über die von Ralf Rehberger kommunizierten geforderten Charaktereigenschaften verfügt, ist in der kanadischen Presse eindrucksvoll belegt. In Nova Scotia konnte Dorsey, der in den USA nicht glücklich geworden war und die Entscheidung zu einem Ortswechsel traf, sich voll auf Basketball konzentrieren, was er mit einer vorbildlichen Trainingseinstellung tat. Mit der Überschrift „Change brings out best in Dorsey“ würdigte die Herald Sports im Januar 2013 den Athleten, der in 20 Spielen mit einem Punkteschnitt von 20,8 bei 5,4 Assists pro Spiel und 70 Steals als bester Balleroberer in die Statistiken einging.

 

„Er ist ein in vielen Bereichen talentierter Spieler, von dem ich mir nötige und wichtige Impulse für unser neues Team erhoffe.“, kommentiert Ralf Rehberger die Verpflichtung. „Ich freue mich auf die Arbeit mit ihm. Wir können ihn auf zwei Positionen einsetzen.“