KSC freut sich auf interessantes Auftaktspiel gegen Union

Karlsruhe (mia). Am Sonntagmittag, 15.30 Uhr, empfängt der Karlsruher SC zum Zweitligaauftakt Union Berlin im Wildpark. Sowohl die KSC-Verantwortlichen als auch die Spieler  fiebern dem Spiel entgegen. „Wir freuen uns, dass endlich wieder gespielt wird“, so KSC-Coach Markus Kauczinski und auch KSC-Kapitän Dirk Orlishausen ist froh, dass wieder um Punkte gekämpft wird.

„Mit Union kommt eine gute Mannschaft mit sehr guten Einzelspielern“, so Kauczinski. Es werde ein interessantes Auftaktspiel. „Wir werden wirklich alles dafür tun und hoffen auf die Unterstützung der Fans.“

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Fragezeichen im Sturm

In seinem Team gab es unter der Woche noch einige Fragezeichen, insbesondere im Sturm. Koen van der Biezen hatte sich krank gemeldet, Rouwen Hennings hatte Probleme mit den Abduktoren. „Heute hatte ich einen kleinen Härtetest“, so Hennings, der an der vorletzten Trainingseinheit am Freitag nicht teilnehmen konnte. Man müsse sehen, wie er es verkrafte.

Am Freitag hatte der KSC-Coach seine Mannschaft gegen die Oberligamannschaft des KSC ins Rennen geschickt und ein Trainingsspiel von 4 x 10 Minuten absolvieren lassen. Dort ließ er je 20 Minuten eine Elf spielen, wobei er noch nicht sage, wer in der Startelf stehe, so Kauczinki. „Es war ein ordentliches Spiel beider Mannschaften“, so der KSC-Coach über den 2:1-Sieg seiner Profis. Jung-Bin Park sorgte für das 1:0 ehe Michael Reith für die Amateure ausglich. In den letzten zehn Minuten erhöhte Ilian Micanski auf den 2:1-Endstand.

Großer Konkurrenzkampf

Generell habe sich keine feste Startelf herausgebildet und das sei auch gut so. „Der Konkurrenzkampf ist groß, das fördert Entwicklungen der Spieler“, freut sich der KSC-Cheftrainer, der klar sagt, dass es auf vier bis fünf Positionen sehr eng ist.

„Alles ist offen, jeder kann sich beweisen und seine Stellung verändern.“ Es werde auch Veränderungen geben. Sascha Traut habe eine gute Vorbereitung gespielt, während Philipp Klingmann vergangene Woche angeschlagen war. Auch Philipp Max habe es Dennis Kempe sehr schwer gemacht, so Kauczinski. Aber entscheidend für die Partie, die von Tobias Welz gepfiffen wird, sind nicht nur die Einzelnen, sondern auch „das Kollektiv sowie der Gegner“.

Auch in Sachen System muss der KSC flexibel sein, erklärt Kauczinski. „Das System trägt die Stärken der Mannschaft. Die Gegner haben sich bereits vergangene Saison auf uns eingestellt. Dann müssen wir flexibel agieren. Dazu sind wir in der Lage.“

Indes vermeldete der KSC, dass man zwei weitere Jahre mit Partner, Trauerhilfe Stier zusammenarbeiten wird und auch das Hotel, der Blaue Reiter, das Partnerhotel der Blau-Weißen bleibt.

2:1-Test gegen Amateure des KSC:

Orlishausen, Kempe, Mauersberger, Gulde, Traut, Yabo, Peitz, Krebs, Yamada, Torres, Micanski

Vollath, Max, Stoll, Klingmann, Gordon, Meffert, Park, Alibaz, Valentini, Nazarov, Van der Biezen