KSC-Keeper Orlishausen: „Einfach Fußball spielen!“

KSC006Karlsruhe (mia). „Maaaaaaaan“, ärgerte sich KSC-Profi Enrico Valentini über sich selbst. Hatte er doch nach dem offiziellen Training des Karlsruher SC gemeinsam mit KSC-Kapitän und Torhüter Dirk Orlishausen Freistöße geübt, um vielleicht auch gegen den SC Freiburg am Sonntag wie bereits gegen Heidenheim zu treffen.

Aber die Freistoßdummys, die Valentini und Orlishausen zuvor extra mit Trikot und Trainingsjacken ausgestattet hatten, brachten ihm kein Glück.  Die ersten drei Freistöße trafen das Aluminium, die nächsten drei Bälle flogen über das Tor.

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KSC-Coach Markus Kauczinski, Zuschauer der Übungen, lief zu seinem schon fast an sich selbst zweifelnden Freistoßexperten und sprach ihm aufmunternde Worte zu.

Es dauerte aber noch einige Standards, bis der rund 15. Versuch endlich hinter KSC-Keeper Orlishausen einschlug. Der erwartet indes für die Partie gegen den Tabellenführer der Zweiten Liga ein schweres Spiel.

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Freistoßtor war gut für den Kopf

„Wir hatten zwar viele Chancen, aber der letzte Punch fehlte und Standards sind die Achillesferse von uns. Dass wir einen Schritt nach vorne gemacht haben, gerade was Moral und Charakter der Mannschaft angeht, haben die letzten Spiele gezeigt.“, so der KSC-Keeper.

„Auch dass wir ein direktes Freistoßtor gemacht haben ist schön und gut für den Kopf.“ Der KSC müsse sich nun immer wieder pushen, egal wer welchen Fehler mache. „Wir müssen zeigen, dass wir gemeinsam durchgehen.“ Das sei der Weg, dann sei er sicher, dass man drei Punkte holen könne. „Wir wissen um unsere Schwäche, daran arbeiten wir.“

Das was letztes Jahr so einfach schien, ist momentan schwer, so Orlishausen. Natürlich überlege man viel, ob oder was man anders machen könne oder gemacht habe. Nun gelte es: „Einfach raus und frei von der Leber weg spielen und einfach Fußball spielen.“

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