Verluste während der Bauzeit – KSC „wartet auf Lösungsvorschläge“

WildparkstadionKarlsruhe (mia). Ein für viele KSC-Fans wichtiger Punkt auf der Mitgliederversammlung des Karlsruher SC war der aktuelle Stand zum Neubau eines Stadions. „Die Verhandlungen sind positiv gelaufen. Wir sind positiv gestimmt, dass der Profifußball in Karlsruhe eine Chance bekommt.“

Im Rahmen einer Unterschriftenaktion hatte der KSC im Oktober 2014 mehr als 23.000 Stimmen an den Oberbürgermeister übergeben. Das Projekt kam ins Rollen. „Wir sind dankbar, dass die Stadt das Stadion vorfinanziert“, so KSC-Präsident Ingo Wellenreuther. Der KSC werde einen „angemessenen Pachtzins“ leisten. „Die Pachtzahlungen refinanzieren die Vorauszahlung der Stadt was den Stadionkörper anbelangt.“

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KSC wartet auf Lösungsvorschläge

„Wir sind wöchentlich in Kontakt mit der Stadt Karlsruhe. Für uns ist es nun wichtig, dass die Stadt weitere Grundstücke erwirbt und wir während der Bauzeit (Verluste rund 2 Mio) Ausgleichszahlungen erhalten. Da warten wir auf Lösungsvorschläge“, so Wellenreuther.

Eigener Projektleiter

Das Bebauungsplanverfahren laufe und solle im Winter 2015 öffentlich gemacht werden. Die Pachtverträge werden aktuell ausgearbeitet. „Wir hoffen, dass wir Mitte 2020 das erste Spiel im neuen Stadion spielen können.“ Dass dies gelinge sei er sicher, denn sowohl Präsidium als auch Verwaltungsrat und weitere externe Berater seien „eng eingebunden“. Zudem werde der KSC einen eigenen Projektleiter für den Stadionneubau einstellen, der das Projekt koordinieren und organisieren soll.