KSC fährt mit Diamantakos nach München

KSC Dimitris Diamantakos
KSC Dimitris Diamantakos

Karlsruhe (mia). Mit KSC-Offensivmann Dimitris Diamantakos ist der Karlsruher SC am Sonntagmittag nach München gereist. Beim Zweitligaspiel gegen den TSV 1860 München (heutiger Montag, 20.15 Uhr) wird auch A-Juniorenspieler Niklas Hoffmann auf der Bank sitzen, da neben Manuel Gulde und Daniel Gordon auch Innenverteidiger Bjarne Thoelke (Gehirnerschütterung) ausfällt und für Martin Stoll sowie Jan Mauersberger kein Ersatz mehr aus dem Profi-Lager zur Verfügung steht.

„Es wird für uns darauf ankommen, dass wir nicht nur hinten gut stehen, sondern auch effektiv nach vorne sind“, so Mauersberger über das für den KSC „enorm wichtige Spiel“. 1860 habe gute Einzelspieler in seinen Reihen, sei „aber nach hinten genau so anfällig“ wie der KSC oftmals in dieser Saison. „Ich glaube die Effektivität wird am Montag entscheidend sein.“

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Torwartfrage noch offen

 

Ein enges Spiel erwartet auch KSC-Stürmer Erwin Hoffer. „Wir haben uns gut eingestellt auch während des Trainings. Aber ich glaube, es wird kein einfaches Spiel. Aber wenn wir unsere Leistung zeigen wie beim letzten Spiel und dann die Chancen nutzen, kann nicht viel schief gehen. Ich glaube wir geben nie auf und wenn wir die Chancen nutzen, können wir nur als Sieger vom Platz gehen.“

Während klar ist, dass Hoffer stürmt, ist die Torwartfrage des KSC noch nicht geklärt. „Ob ich im Tor stehe weiß ich nicht. Ich gebe Vollgas und mache es allen so schwer wie möglich“, so Ersatzkeeper René Vollath, der den zuletzt verletzten Dirk Orlishausen gegen Freiburg vertreten hatte. Orlishausen ist wieder fit, KSC-Coach Markus Kauczinski hielt sich allerdings offen, wen er einsetze.

„Wenn man Liendl nimmt, der sensationell in Düsseldorf als Zehner agiert hat und Okotie, der auch sensationell draufgewesen ist, ist es schwer eine Prognose abzugeben, aber normalerweise liegt uns ja 60. Jetzt ist Rouwen zwar nicht mehr da, aber vielleicht macht jemand anderes die Kisten“, erklärt Vollath.