Erster Saisonsieg für die Regionalliga Damen des TSV Berghausen

Basketball Symbolbild
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Berghausen (ps). Erleichtert und überglücklich konnte die Damenmannschaft des TSV Berghausen um Headcoach Mario Böhm den 1. Saisonsieg bejubeln. Nach ernüchternden 40- bzw. 20 Punkte-Niederlagen gegen die Bundesligareserve aus Freiburg und den 2.-Liga-Absteiger Sandhausen traf man dieses Wochenende auf den USC Heidelberg II – einen Gegner auf Augenhöhe, den man dank einer starken kämpferischen Leistung bezwingen und sich so auf den 8. Tabellenplatz vorschieben konnte, so die Pressemeldung des TSV.

Der TSV erwischte den besseren Start und lag schnell mit 5:0 vorne. Schon bald machte sich das strikte Durchgreifen der Schiedsrichter bemerkbar, die kaum Kontakte zuließen. Dadurch profitierte vor allem Berghausen, die nicht nur die bessere Freiwurfquote hatten, sondern es auch immer wieder schafften den Ball trotz Foul in den Korb zu befördern. Trotzdem konnte man sich im 1. Viertel lediglich einen knappen Vorsprung von 16:12 erarbeiten.

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Von der Euphorie der Führung getragen konnte Berghausen den Vorsprung zu Beginn des 2. Viertels dank eines weiteren „and-1“ auf 7 Punkte ausbauen. Leider folgte dann eine Schwächephase, in der der eigene Korb wie vernagelt erschien und Heidelberg Punkt für Punkt aufholte (15.Spielminute: 19:19). Coach Mario Böhm stellte die Defense seines Teams auf Zonenverteidigung um und schaffte es so, die Gegner aus ihrem Rhythmus zu bringen. Gleichzeitig ergriff Janna Barth die Initiative und rüttelte ihr Team wach indem sie 7 Punkte in Folge einstreute. Bis zur Halbzeitpause schaffte man es allerdings nur bedingt, den Vorsprung zu verwalten, sodass das Halbzeitergebnis von 28:25 nicht wirklich zufriedenstellend war.

Trotzalledem waren die TSV Damen sich weiterhin bewusst um ihre Siegeschance und wollten diese auch unbedingt nutzen. Silvia Mittnacht und Nadia Nikitsina holten sich Freiwürfe ab und bauten den Vorsprung erneut auf 8 Punkte aus (25:33, 22. Spielminute). Heidelberg war schnell mit Teamfouls belastet, was sie aber nicht davon abhielt, weiterhin hart zu verteidigen und Fouls zu riskieren. So wurde eine TSV-Spielerin nach der anderen an die Freiwurflinie geschickt, während Heidelberg immer mehr in Foultrouble kam. In der Defense wurde gut rotiert und obwohl Heidelberg immer wieder ein Distanzwurf gelang, konnte man sich erstmals mit 9 Punkten absetzten (Endstand 3. Viertel 44:35).

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Das 4. Viertel schien zunächst Heidelberg zu gehören. Innerhalb weniger Minuten schaffte es der USC auf 48:48 auszugleichen (35.Spielminute), während der TSV in der Defense auf einmal unterlegen und im Angriff ideenlos schien. Sara Amrhein hielt ihr Team zu diesem Zeitpunkt im Spiel und stellte mit 2 erfolgreich verwandelten Freiwürfen erneut die Führung her. Davon lies sich nicht nur das gesamte Team, sondern die komplette Halle mitreisen und so sicherte sich Berghausen mit letzten Kräften den Sieg (Endstand: 63:52).

Die Berghäusenerinnen gaben lediglich das 2. Viertel an Heidelberg ab und stellten sich letztendlich cleverer auf die strikte Linie der Schiedsrichter ein, sodass der Erfolg am Ende sicherlich verdient war. Auch wenn das letzte Viertel einem Wechselbad der Gefühle glich haben sich die Spielerinnen des TSV Berghausen in den letzten Minuten auf ihre Stärken besinnt und können so hochmotiviert und selbstbewusst in das nächste Spiel beim Aufsteiger Böblingen gehen.

Für den TSV spielten: A. Fody (16 Punkte, 6/7 Freiwürfe, 2 3er), J. Barth (15 P., 3/7 FW), S. Amrhein (13 P., 7/7), S. Mittnacht (10 P., 2/6 FW), N. Nikitsina (7 P., 3/3 FW), J. Roche-Ferreira (2 P., 2/4FW), A. Gipperich, E. Cieslik und K. Marks.