KSC holt Dreier in München

KSC034München/Karlsruhe (mia). Der Karlsruher SC hat beim TSV 1860 München drei Punkte geholt. Nach der Führung nach einer halben Stunde, schaffte es der KSC die knappe Führung gegen schwache Münchner zu verteidigen.

KSC-Coach Markus Kauczinski hatte Stammkeeper Dirk Orlishausen wieder das Vertrauen geschenkt und die Nummer eins nach seiner Knieverletzung wieder ins Tor gestellt. Dimitris Diamantakos und Niklas Hoffmann nahmen erstmals auf der Bank Platz.

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Die wichtigen drei Punkte wollten beide Teams und versuchten die gut stehenden Abwehrreihen zu überwinden. Der KSC fand nicht richtig ins Spiel, verlor oft den Ball gegen die tief stehenden Gastgeber.

Die Löwen liefen weiter an und kamen so durch Okotie (23) zu einer sehr guten Möglichkeit. Martin Stoll konnte aber noch den Fuß dazwischen schieben und den Schuss vom Fünfmetereck aus aufs Tor von Orlishausen blocken. Wirklich torgefährlich wurden sie aber nicht.

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Der KSC wartete weiter auf seine Konterchance, entwickelte aber zu wenig Gefahr aus dem Mittelfeld heraus. In der 32. Spielminute gelang es dem KSC mit der ersten richtigen Chance. Hiroki Yamada nutzte einen Fehlpass der Münchner aus, spielte den Pass direkt in den Lauf von Erwin Hoffer, der aufs Münchner Tor zulief und zur 1:0-Führung des KSC einschoss.

Nach der Pause zeigte sich ein ähnliches Spiel. München spielte fußballerisch sehr schwach. Erst durch einen Weitschuss von Kagelmacher (54.) kamen sie in Tornähe. Zu viele Fehlpässe und Ungenauigkeiten dominierten das Spiel der Kontrahenten. Auch Standards brachten keine Gefahr.

Aus dem Nichts heraus tauchte Wolf (62.) vor Orlishausen auf, schoss aber zu schwach, der KSC-Keeper hatte den Ball sicher. In der 78. Minute durfte auch Dimitris Diamantakos ins Spiel kommen.

Die nächste Chance im Spiel hatte aber 1860 nach einem Freistoß, den Okotie per Kopf aufs KSC-Tor verlängerte, allerdings über das Tor.

Die Löwen rannten an, machten ihre Sache streckenweise besser. Der KSC musste zittern.

KSC: Orlishausen, Kempe, Stoll, Mauersberger, Valentini, Peitz, Prömel, Yamada, Nazarov (67. Torres), Barry (86. Krebs), Hoffer (77. Diamantakos)