KSC U19 will die „Chancen gegen Bayern München besser nutzen“

KSC U19015Karlsruhe (mia). „Wir müssen unsere Chancen besser nutzen“, fordert KSC U19-Coach Ramon Gehrmann vor der Partie der A-Junioren des Karlsruher SC am Samstagvormittag, 11 Uhr, gegen den FC Bayern München.

Die Bayern, die mit dem Sohn von Ex-KSC-Profi Michael Tarnat, Niklas, sowie dem kleinen Bruder von Mario Götze, Felix Götze in den Wildpark kommen könnten stehen derzeit auf Platz vier der Tabelle, während der zwölftplatzierte KSC auf ihren dritten Saisonsieg hoffen.

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Beeindruckt? „Bei uns ist der Gegner eher zweitrangig, weil wir es die letzten vier Spiele gut gemacht haben. Wir hatten deutlich mehr Torchancen als die Gegner und sehr viel mehr Ballbesitz, aber wir verpassen immer das zweite Tor zu machen.“

Das hatte den KSC die letzten Spiele den Sieg gekostet. „Gegen Saarbrücken hatten wir in der ersten Halbzeit 22 Torabschlüsse und schaffen es einfach nicht den Gegner wegzuschießen. Gegen Darmstadt, wo wir einen Neuanfang starten wollten nach dreiwöchiger Vorbereitung, machen wir das 1:0 nach fünf Minuten, dann haben wir Chance um Chance und machen das Tor nicht.“

Darmstadt hatte seine erste Chance in der 70. Minute. Dann kam beim KSC Pech dazu. „In der 85. tackelt unser Spieler, läuft mit dem Ball am Fuß raus und wird gefoult, es gibt Elfmeter gegen uns. Auch die Darmstadter dachten es gibt Freistoß für uns.“ Eine ärgerliche Fehlentscheidung des Schiedsrichtergespanns, die den Ausgleich und zwei Punkte weniger für den KSC brachte.

„Wir haben im Moment einfach kein Glück, auf der anderen Seite sind wir selbst schuld, weil wir aus unserer Überlegenheit zu wenig machen. Wir müssen daran arbeiten aus unseren Chancen mehr Tore zu machen“, so der KSC U19-Coach.

Erfolgserlebnis muss her

„Ob das eine Erfahrungssache sei oder ein psychologischer Aspekt, …. In Mainz hatten wir die Niederlage in der 89. Minute, gegen 1860 in der 89. -Minute. Von fünf Niederlagen hatten wir vier in der Schlussphase, in Heidenheim das 1:1 in der 87. Minute, das ist so, dass wir uns kopfmäßig vielleicht darauf eingestellt haben.“

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An der Überzeugung arbeite der KSC. Der Respekt vor der Schlussphase soll weg. Eventuell helfe es auch, wenn starke Gegner wie Bayern kommen, damit die Spannung da sei. „Wenn man da fünf Chancen hat, muss man zwei machen, weil viele werden sich nicht ergeben. Das kann positiv sein.“

Dass vier Spieler bei der U23 waren, bringt die Spieler weiter, das freut den U19-Coach. Aber auch bei der U19 gibt es Verletzte: Viventi, Freimund, Capstrimb und Kleinschmidt fehlen. Matthias Bader werde wieder bei der U19 auflaufen und eventuell auch Marvin Mehlem. „Wir haben einen großen Kader und gute Jungs, die Mannschaft spielt es gut.“ Nun müsse man nur die Chancen nutzen. „Ich bin zuversichtlich“, dass das Erfolgserlebnis gelingt.