Auswärtssieg für die Lions in Schwenningen

Martinis Woody Foto: PSK
Martinis Woody
Foto: PSK

Karlsruhe (ps). Triumph im Duell der Raubkatzen: Nach dem vielleicht wichtigsten Spiel der Hinrunde, das sich zu einem nervenaufreibenden Duell entwickelt hatte, konnten die Basketballer des Post Südstadt Karlsruhe (PSK) am 5. Dezember mit zwei besonders wertvollen Punkten im Gepäck die Heimreise antreten.

Die wiha Panthers Schwenningen gelten in der eigenen Halle als Macht und hatten vor der Partie seit Februar 2013 kein Heimspiel mehr verloren. Am Samstag sollte nun die Vorentscheidung im Kampf um die Herbstmeisterschaft in der Regionalliga Südwest fallen. Lions-Coach Aleksandar Scepanovic und die mitgereisten Fans sahen einen intensiven Schlagabtausch von Anfang bis Ende. Die Bedeutung des Spiels machte sich auf dem Feld in vielen individuellen Fehlern auf beiden Seiten bemerkbar, was jedoch der Spannung keinen Abbruch tat. Schwenningen leistete sich einen kapitalen Fehlstart und lag nach dem ersten Viertel bereits mit 9:27 zurück, so die Pressemeldung des PSK.

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Der PSK versäumte es jedoch, die Führung auszubauen und verlor seinerseits etwas die Linie. Bis zum Halbzeitstand von 28:39 waren die Panthers wieder fast auf Schlagdistanz und konnten auch das dritte Viertel für sich entscheiden. Mit 57:60 ging die nun völlig offene Partie in den Schlussabschnitt. Sieben Minuten vor Schluss glich Schwenningen aus und hatte fünf Minuten vor Ablauf der Uhr beim Stand von 73:67 das Spiel praktisch gedreht. Durch je einen erfolgreichen Dreipunktwurf von Dino Palcic und Martinis Woody und zwei vergebenen Dreiern auf der Gegenseite war Karlsruhe aber plötzlich wieder dran. Die Entscheidung fiel erst in den letzten Spielsekunden.

Hier gab die Konzentration und Abgeklärtheit unter dem Korb den Ausschlag. Während die Panthers ihre Chancen zum Großteil vergaben, nutzten die Lions-Spieler ihre Gelegenheiten und sorgten in der Schlusssekunde durch Martinis Woody für den 78:81 Endstand nach einer regelrechten Nervenschlacht. Woody war es auch, der die meisten Punkte im gesamten Spiel erzielte (28), gefolgt von Dino Jakolis (16) und Branimir Mikulic (11). Der PSK steht nun, nachdem das Team in den vergangenen Wochen nacheinander gegen den Tabellenvierten, den Dritten und den Zweiten einen Sieg davongetragen hat, vorzeitig als Herbstmeister fest. Am 12. Dezember gastieren um 19:30 Uhr zum Abschluss der Hinrunde die EVL Baskets Limburg im Löwenkäfig der Friedrich-List-Schule in Karlsruhe.

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Lions-Sieg zum Abschluss der Hinrunde

Nach langer Durststrecke feierten die Basketballerinnen des Post Südstadt Karlsruhe (PSK) zum Abschluss der Hinrunde in der 2. Damen Basketball Bundesliga einen deutlichen Heimsieg. Zu Gast am 6. Dezember war die SG 1886 Weiterstadt, gegen die der PSK im Pokal vor sechs Wochen noch knapp verloren hatte. Coach Jan Gipperichs Team agierte jedoch trotz dieses Umstands und der mittlerweile prekären Tabellensituation keinesfalls gehemmt, sondern erwischte einen guten Start in die Partie. Weiterstadt punktete allerdings ebenfalls zuverlässig. Erst gegen Ende des ersten Viertels konnte sich Karlsruhe etwas absetzen und entschied den Spielabschnitt mit 24:19 für sich. In der Folge lief der Ball weiterhin sehr gut bei den Lions. Eine gute Reboundarbeit in Offensive und Defensive schlug sich im Ausbau der Führung nieder (Halbzeitstand: 41:31).

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Als Schlüssel- und Problemstelle im Spiel des PSK kristallisierte sich in dieser Saison oftmals das dritte Viertel heraus. Auch diesmal  zwang ein schlechter Start in die zweite Spielhälfte Gipperich bereits nach einer Minute zu taktischen Veränderungen. Nach der Auszeit zeigte sich die Mannschaft stabiler, agierte aber glücklos in der Offensive, so dass die Gegnerinnen bis auf 49:44 herankamen. Im Schlussabschnitt dann der Befreiungsschlag der Lions: Theresa Voß eröffnete mit zwei erfolgreichen Dreipunktwürfen einen Sturmlauf des PSK, der in einem letztlich deutlichen und hochverdienten 76:55-Sieg gipfelte.

Gipperichs Plan war aufgegangen: „Neben dem nötigen Wurfglück war der Schlüssel zum heutigen Sieg, dass wir die starke Kiera Gains erfolgreich aus dem Spiel genommen haben und die Leistungsträgerin der Weiterstädter mit 12 Punkten deutlich unter ihrem Schnitt geblieben ist. Auf dieser Teamleistung können wir aufbauen.“ Nachdem am kommenden Wochenende spielfrei ist, starten die Lions mit einem Heimspiel im Löwenkäfig der Friedrich-List-Schule am 20. Dezember gegen Jahn München in die Rückrunde.