Gequos bezwingen Langen mit guter Teamleistung

Karlsruhe (ps). Ohne den angeschlagenen Topscorer Luka Drezga haben die KIT SC GEQUOS beim TV Langen ihre Negativserie beendet. Die Karlsruher überzeugten drei Viertel lang mit starker Defensivarbeit und einer guten Teamleistung. Alle neun Spieler steuerten Punkte zum 81:70 (36:27)-Auswärtserfolg bei – gleich fünf punkteten zweistellig. Einziger Wermutstropfen: Im Schlussviertel ließen Intensität und Konzentration bei den GEQUOS nach, so dass die Gastgeber nochmal bis auf acht Zähler herankamen. Am Auswärtssieg der Karlsruher konnten sie aber nichts mehr ändern. Mit 16 Punkten finden sich die GEQUOS zur Halbzeit der Saison im Tabellenmittelfeld wieder – liegen damit allerdings nur einen Sieg von Rang zwei entfernt, so die Pressemeldung des KIT SC.

Für Drezga rückte Fabian Ristau in die Startformation der GEQUOS – und der führte sich gleich gut ein. Sein Korbleger zum 4:2 war der erste Feldkorb seines Teams nach zwei Freiwürfen von Elnis Prasovic. Schon in der Anfangsphase waren die GEQUOS bemüht zu beweisen, dass sie etwas wiedergutmachen wollen. Franjo Bubalo, Denis Vrsaljko und Prasovic sorgten mit sechs Zählern in Folge für eine 10:3-Führung nach nicht einmal zwei Minuten. Langen antwortete seinerseits mit einem kleinen 5:0-Lauf, ehe die Gäste wieder das Kommando übernahmen. Die GEQUOS verteidigten konsequent und erarbeiteten sich einfache Punkte. Niels Liebchen, Alex Rüeck und zweimal Benedikt Seebode – schon stand es 19:8 für die Karlsruher. Bis zur Viertelpause kam Langen lediglich auf 12:19 heran.

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Im zweiten Abschnitt entwickelte sich ein weitgehend offener Schlagabtausch. Mal verkürzte Langen den Rückstand auf fünf Punkte, mal zogen die GEQUOS wieder auf neun davon – einen klaren Vorteil konnte sich kein Team erspielen. Auf beiden Seiten diktierte eher die Defensive das Spielgeschehen. Durch zwei erfolgreiche Freiwürfe von Vrsaljko gingen die GEQUOS mit einer 36:27-Führung in die Kabine.

Im dritten Viertel hatten die GEQUOS ihre beste Phase: Fokussiert in der Defensive und konsequent im Angriff. Durch einen Dreier von Rüeck und Korbleger von Prasovic und Bubalo bauten sie ihren Vorsprung binnen zweieinhalb Minuten auf 15 Punkte aus. Nach einem kurzen Zwischenspurt der Gastgeber läutete ein Distanzwurf von Prasovic die vorentscheidenden Minuten ein. Am eigenen Korb ließen die GEQUOS nun nichts mehr zu – Langen erzielte bis Viertelende lediglich einen Punkt von der Freiwurflinie. Auf der anderen Seiten suchten und fanden die Karlsruher erfolgreich den freien Mann: Peter Voß erhöhte mit einem Dreipunktspiel auf 53:38, Ristau legte einen Dreier nach. Vrsaljkos Korbleger besorgte die erste 20-Punkte-Führung der Karlsruher in der Partie. Mit einem Freiwurf zum 61:39 setzte Niels Liebchen den Schlusspunkt unter das Viertel.

Im letzten Abschnitt knüpften die Karlsruher zunächst an die gute Leistung an und verteidigten intensiv und erfolgreich. Knapp sieben Minuten vor Schluss brachte Liebchens Freiwurf zum 65:42 die höchste Führung der Partie. Doch irgendwann zwischen der 34. 36. Minute riss der Faden bei den GEQUOS. Aus einem sicheren 69:48 wurde binnen 100 Sekunden ein 69:58. Erst ein Dreier von Ristau beendete den Zehn-Punkte-Lauf der Hausherren, der für eine einigermaßen spannende Schlussphase gesorgt hatte. Doch die Gäste fanden nun in der Offensive ihren Tritt wieder und behielten in den letzten Minuten die Nerven von der Freiwurflinie – so konnte Langen den Rückstand zwischenzeitlich nur noch auf acht Punkte einschmelzen. Am Ende setzten sich die GEQUOS mit 81:70 durch.

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Für die Karlsruher war es ein hart erkämpfter und wichtiger Sieg nach drei bitteren Niederlagen in Folge. Bevor am späten Mittwoch die Winterpause beginnt, haben die GEQUOS nun noch die Chance, sich für eine dieser drei Niederlagen zu revanchieren. Am 16. Dezember treten sie um 20 Uhr beim 1. FC Kaiserslautern an.

Punkte GEQUOS: Prasovic 15, Ristau 12, Vrsaljko 12/15 Reb, Rüeck 11, Seebode 10/6 As, Liebchen 6, Bubalo 6, Voß 5, Schmitz 4