Fehlstart abgewendet – Spitze zurückerobert

ASV Grünwettersbach Tischtennis005Karlsruhe (ps). Dank eines Kraftakts zum Rückrundenstart konnte die ASV-Reserve mit aller Mühe die starken Gäste in Schach halten und gleichzeitig die Tabellenspitze zurückerobern, da Rivale Grenzau 2 nicht über ein 5:5 gegen Mühlhausen 2 hinauskam, so die Meldung des ASV zum 6:4-Sieg des ASV Grünwettersbach 2 gegen TTC Wohlbach.

Im Spiel gegen Wohlbach erwischten die Gastgeber einen Start nach Maß, denn sowohl Zibrat/Erlandsen als auch Bluhm/Spieß konnten sich in den Doppeln recht deutlich durchsetzen.

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In den Einzeln jedoch drehten die Franken, die schon in der Hinrunde dem ASV alles abverlangt hatten, zunächst mächtig auf und wähnten sich beim 4:2 schon nahe am Punktgewinn. Doch dank eines Kraftakts und der tollen Unterstützung des Publikums gelang dem ASV der nicht mehr für möglich gehaltene Sieg: Jan Zibrat beherrschte Grozdan Grozdanov sicher, Geir Erlandsen rang dank eines furiosen Endspurts Clemens Gregor Förster nieder, Florian Bluhm spielte gegen Yevgenij Christ mit dem nötigen Biss und im letzten Einzel steigerte sich Marlon Spieß gegen Patrick Forkel in einen wahren Spielrausch und machte den Sieg perfekt.

 

Überraschung am Brexbach?

 

Mi. 20.01., 19 Uhr: TTC Zugbrücke Grenzau – ASV Grünwettersbach

 

Zu ungewohnter Aufschlagzeit gastiert der ASV im Sauerland beim TTC Zugbrücke Grenzau. Das Team vom Brexbach zeigte sich im bisherigen Saisonverlauf als launische Diva, was auch der Tatsache geschuldet war, dass immer wieder Spieler verletzungsbedingt passen mussten. So trat der TTC ausgerechnet gegen Hagen und am letzten Spieltag gegen Mühlhausen ersatzgeschwächt an, was prompt zu für den ASV schmerzlichen Punktgewinnen seiner direkten Konkurrenten im Abstiegskampf führte.

So wird für den ASV am Mittwoch viel davon abhängen, welches Team der Gastgeber an den Tisch bringt. Tritt der TTC komplett an, wird es für den Liganeuling sicher schwierig werden zu punkten, denn sowohl Andrej Gacina, als auch Masaki Yoshida konnten bislang deutlich positive Bilanzen erspielen und auch Liang Qiu zeigte zuletzt aufsteigende Form.

Doch auch der ASV kann nach dem Happy-End im Tischtenniskrimi gegen den TTC Hagen nun befreiter aufspielen, kann er doch wieder in die geliebte Außenseiterrolle schlüpfen.

Alvaro Robles zeigte gegen Anton Källberg zuletzt ein tolles Match, während Joao Geraldo im Spiel gegen Hagen einmal mehr zwei Gesichter zeigte. Kann Joao jedoch die Leistung, die er beim Sieg gegen Anton Källberg zeigte abrufen, ist auch er für eine Überraschung gut. Sam Walker schließlich zeigte gegen Borna Kovac, dem er eigentlich deutlich überlegen war, zumindest in den entscheidenden Phasen ein stabiles Nervenkostüm und steht in Grenzau sicherlich nicht so unter Druck.

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Ob Trainer Rade Markovic und Achim Krämer erneut diesen drei Spielern vertrauen oder ob Jan Zibrat ins Team rückt, wird sich sicher erst kurzfristig entscheiden, denn die beiden ASV-Strategen waren zuletzt immer für eine Überraschung im Aufstellungspoker gut.