Abschuss im Westerwald

Karlsruhe (ps). Ohne jegliche Chance, bei 0:9 Sätzen, verlor der ASV die Partie beim TTC Zugbrücke Grenzau. Natürlich waren die Voraussetzungen alles andere als gut für den Neuling aus Baden: Während die Gäste auf den zuletzt starken Alvaro Robles, der bei einem Olympia-Qualifikationsturnier seine letzte Chance auf ein Rio-Ticket nutzen wollte, verzichteten, traten die Hausherren – anders als gegen die ASV-Konkurrenten im Abstiegskampf Hagen und Mühlhausen – in Bestbesetzung an und ließen nie einen kleinen Zweifel an ihrem Sieg aufkommen., so die Meldung des ASV.

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Sam Walker spielte im Eröffnungseinzel gegen Andrej Gacina zwar solide, stand allerdings damit gegen die Nr. 20 der Welt auf verlorenem Posten.

Ähnlich erging es Joao Geraldo gegen Masaki Yoshida. Der Japaner, der vor Kurzem noch gegen Mühlhausen wegen Bandscheibenproblemen passen musste, bewegte sich gegen Joao wie ein Wirbelwind am Tisch und retournierte auch die stärksten Bälle des Portugiesen.

Nach der Pause sorgte dann Jan Zibrat schnell für das Ende alles ASV-Träume. Auch Jan, der während der gesamten Partie gegen Liang Qiu seine Erstligatauglichkeit vermissen ließ, war meilenweit von einem Satzgewinn entfernt und konnte den Ex-Frickenhäuser nie in Bedrängnis bringen. Vielleicht hätte Abwehrstratege Florian Bluhm, der ebenfalls die Reise an den Brexbach mit angetreten hatte, gegen Liang Qiu hier die besseren Siegchancen gehabt.

Unter dem Strich eine enttäuschende Leistung des jungen ASV-Trios beim allerdings stark aufspielenden TTC. Um im Endspurt um den Klassenverbleib bestehen zu können, muss sich das gesamte Team erheblich steigern, will es gegen die noch ausstehenden hochkarätigen Gegner mehr als nur Sparringspartner sein.