Dämpfer für die Lions

PSK Lions vs Kirchheim 028Karlsruhe (ps). Einen schlechten Tag hatten die Basketballer des Post Südstadt Karlsruhe (PSK) am 13. Februar erwischt, als sie beim SV 03 Tübingen II mit 60:74 die bisher höchste Saisonniederlage hinnehmen mussten. Die Bundesligareserve der Schwaben war in allen Belangen überlegen und die Lions agierten ohne die nötige Aggressivität. Dabei hatte die Partie für Karlsruhe gut begonnen. Umso unverständlicher, dass die Gastgeber im Verlauf des zweiten Viertels einen 16:23-Rückstand in eine 31:23-Führung verwandelten, während die Lions ein ums andere Mal vor dem Korb scheiterten. Zwar konnte der PSK wieder ausgleichen und beim Halbzeitstand von 37:35 war das Spiel völlig offen, so die Meldung der Lions.

Doch in der Folge zeigte der Tabellenführer zu wenig Einsatz, so dass Tübingen die Führung kontinuierlich ausbauen konnte und letztlich verdient die Oberhand behielt. Entsprechend konsterniert zeigte sich Lions-Coach Aleksandar Scepanovic nach dem Spiel: „Wenn du 21 Offensiv-Rebounds zulässt und selbst nur 60 Punkte in 40 Minuten erzielst, dann hast du keine Siegchance.“ Nun müssen die Spieler des PSK die Gedanken an die Niederlage schnell abschütteln, denn am 20. Februar um 19:30 Uhr ist im Heimspiel gegen den USC Heidelberg II voller Einsatz gefragt, um die Tabellenspitze in der Regionalliga zu verteidigen.

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Die Basketballerinnen des Post Südstadt Karlsruhe (PSK) mussten am 13. Februar zwar eine weitere Niederlage hinnehmen, konnten aber beim Tabellendritten DJK Brose Bamberg über weite Strecken mithalten. Die Lions waren ersatzgeschwächt angereist, und so musste Coach Jan Gipperich auf eine 7er-Rotation zurückgreifen. Offensiv wie defensiv startete der PSK schlecht ins Spiel. Erst nach vier Minuten konnte Karlsruhe den ersten Korberfolg verbuchen und fand wenig Mittel gegen die großen Centerspielerinnen der Bamberger. Mit 18:10 ging es in die erste Pause. Dank stark verbesserter Effektivität in der Verteidigung und im Spielaufbau entschieden die Lions das folgende Viertel knapp für sich und lagen zur Halbzeit lediglich mit 29:22 zurück.

Das dritte Viertel legte wieder die altbekannten Karlsruher Schwächen offen. Bamberg zeigte sich hingegen sehr treffsicher und zog davon. Trotz nachlassender Präzision und körperlicher Unterlegenheit zeigten die Lions Biss und entschieden mit einer kämpferischen Leistung den Schlussabschnitt für sich, was ihnen den Respekt der Gastgeber sicherte. Topscorer für Karlsruhe waren Paulin Simon mit 16 Punkten sowie Leonie Lang (14) und Vanessa Seemann (12). Gipperich haderte trotz der 55:72-Niederlage keineswegs mit der Leistung seiner Mannschaft: „Wir haben Bamberg über weite Strecken des Spiels das Leben schwer gemacht. Wenn wir so in der Vergangenheit gegen die schwächeren Teams gespielt hätten, dann würden wir jetzt nicht am Ende der Tabelle stehen.“ Am 21. Februar ab 17:30 Uhr können die Lions im Heimspiel gegen den TSV 1880 Wasserburg II erneut zeigen, dass sie sich noch nicht aufgegeben haben.