KSC will „ohne Angst und mit Mut nach vorne“ siegen

KSC 017Karlsruhe (mia). „Ohne Angst, mit Mut nach vorne und mit den richtigen Entscheidungen“, fordert KSC-Torwart René Vollath, „dann ist da alles möglich“, im Heimspiel des Karlsruher SC gegen Eintracht Braunschweig. Der erste Heimsieg im neuen Jahr soll für den KSC her.

Nicht mit in die Vorbereitung starten konnten aber die angeschlagenen Matthias Bader und Dimitris Diamantakos (Oberschenkel). Der griechische KSC-Spieler wird bis Donnerstag nicht trainieren, so KSC-Coach Markus Kauczinski.

Bjarne Thoelke machte Platzreha, und werde wahrscheinlich nächste Woche ins Training einsteigen. Dafür trainierte Daniel Gordon mit und habe es gut verkraftet. Am Dienstag stand nach der Vormittagseinheit auf dem Platz am Nachmittag nach der Videoanalyse Laufen und Krafttraining an.

Hart umkämpftes Spiel

Die Videoanalyse habe dem KSC-Coach gezeigt: „Wir haben von der Raumeinteilung und vom Gegenpressing her ein sehr gutes Spiel gemacht. Alle waren zu jeder Zeit im Spiel. Wir haben vier, fünf Angriffe nicht ausgespielt und die letzte Entscheidung hat nicht gepasst. Da müssen wir noch zulegen.“ Sonst habe der KSC am Flügel gut verteidigt.

Über die 0:6-Pleite gegen Braunschweig rede man nicht mehr. „Das sind Dinge, die zusammenkommen, das war unser Tiefpunkt, deren Höhepunkt, manchmal kommen so Dinge zueinander.“ Das Heimspiel am Samstag werde ein „hart umkämpftes Spiel, enge Räume, es wird ein ganz anderes Spiel“, so Kauczinski.

Braunschweig wird attackieren

„Braunschweig wird uns auch attackieren denke ich. Die werden mitspielen. Das ist eine offensiv starke Mannschaft“, so KSC-Keeper Vollath. Der KSC werde den Gegner gut analysieren und „dann legen wir uns unsere Waffen zurecht und dann wollen wir das Spiel gewinnen“.

Der KSC wisse, dass man „super verteidigen“ könne. „Jetzt muss da der nächste Schritt folgen, auch selbst in den entscheidenden Momenten das Spiel in die richtigen Bahnen lenken.“

Auch Verteidiger Enrico Valentini glaubt, dass es ein anderes Spiel als das Hinspiel gibt. „eine ganz andere Mentalität, ein ganz anderes Spiel, andere Vorzeichen. Braunschweig ist immer noch eine gute Mannschaft. Es wird sauschwer.“  Für den KSC-Verteidiger sei sie eine der schwierigsten Mannschaften. „Die werden den Weg nach vorne suchen, schaun wir mal wie wir das nutzen können.“