KSC-Coach ist Trainer des Jahres – Nachprüfung für Giannikis

DSC_9130_KSC in SpanienKarlsruhe/Frankfurt (mia/ps). Der Trainerpreis des deutschen Fußballs 2015 geht an KSC-Coach Markus Kauczinski, meldet der DFB. Der 46-jährige Trainer des Karlsruher SC wurde in Frankfurt im Rahmen der Abschlussveranstaltung des 62. Fußball-Lehrer-Lehrgangs von DFB-Vizepräsident Ronny Zimmermann geehrt.

Kauczinski war zunächst als Nachwuchstrainer beim FC Schalke 04, ehe er 2001 als Jugendtrainer zum KSC wechselte. Drei Jahre später wurde er zum Jugendkoordinator des KSC befördert.

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Seit 26. März 2012 ist Kauczinski Cheftrainer der Zweitligamannschaft des KSC und schaffte den Aufstieg aus der Dritten Liga sowie die Relegation um den Aufstieg in die Bundesliga. Zum Saisonende verlässt Kauczinski den KSC.

„Diese Auszeichnung ist etwas ganz Besonderes“, sagte Kauczinski. „Die Nachwuchsarbeit steht selten im Fokus. Aber hier wird die Basis gelegt für die Bundesliga- und Nationalspieler von morgen. Ich freue mich über die Anerkennung dieser Arbeit und nehme den Preis stellvertretend für die gesamte Jugendabteilung des KSC an.“

Ronny Zimmermann gratulierte dem Preisträger vor allem für seine herausragende Arbeit im Jugendbereich. „Markus Kauczinski hat während seiner Trainertätigkeiten beim KSC viele Talente geformt, gefördert und auf dem Weg in den Profifußball begleitet, zum Beispiel Hakan Calhanoglu, Lars Stindl oder unsere aktuellen U 20-Nationalspieler Boubacar Barry und Grischa Prömel.“

KSC-Ko-Trainer: Eine von sieben Teilprüfungen fehlt noch zum Trainerschein

 

Am Mittwochabend wurden die Diplome für den 62. Fußball-Lehrer-Lehrgang in Frankfurt übergeben. KSC-Ko-Trainer Argirius Giannikis aber war nicht dabei. Zwar darf der der Assistenztrainer, der bereits seit neun Jahren beim Karlsruher SC ist, bereits als Cheftrainer arbeiten, es fehlt ihm aber noch eine der sieben Teilprüfungen für den Fußballlehrer, erklärte Giannikis.

Diese nicht bestandene siebte Teilprüfung kann er in den kommenden sechs Monaten in einem Nachtermin wiederholen und erhält danach seine Lizenz. Giannikis wird den KSC zum Saisonende verlassen, nachdem mit Tomas Oral ein neuer Cheftrainer in den Wildpark kommt, auch wenn Oral keine eigenen Assistenztrainer mitbringt.