Vorschau 6. Spieltag Motoball-Bundesliga Süd
Bild: Puma gegen Comet Archiv Foto: Motoball.de
Ein ewig junges Derby, das dieses Mal gleichzeitig das Verfolgerduell der Liga ist sowie das Kellerduell um die ersten Saisonpunkte bestimmen den 6. Spieltag der Südstaffel der Motoball-Bundesliga am Wochenende.
Im Mittelpunkt steht dabei das Nachbarschaftsduell zwischen den MSC Comet Durmersheim und MSC Taifun Mörsch. Dabei treffen am Sonntag um 15 Uhr in Durmersheim nicht nur zwei Lokalrivalen aufeinander, sondern auch zwei direkte Tabellennachbarn. Und beide Teams wollen den Anschluss an das Spitzenduo aus Kuppenheim, die spielfrei sind, und Ubstadt-Weiher halten.
Von Wesley Baankreis
„Für uns ist das Derby immer etwas Besonderes und wir freuen uns auf das Spiel. Natürlich möchten wir unseren Trend der vergangenen Spiele fortsetzen und die Punkte bei uns behalten“, sagt Comet-Trainer Timo Brunner. Für das Palach/Brunner-Team steht dabei vor allem die Abstimmung und Chancenverwertung der Offensive im Mittelpunkt, die jüngst im Pokal und gegen Philippsburg gut funktionierte. „Gerade auf eigenem Platz möchten wir ein gutes Spiel zeigen. Aber es wird sicher ein Duell auf Augenhöhe“, sagt Brunner, der auf zahlreiche Unterstützung der eigenen Anhänger und entsprechend volle Zuschauerränge hofft.
Nicht weniger motiviert blickt der MSC Taifun dem Lokalduell entgegen. Zwar hatten die Mörscher vergangene Woche spielfrei. Nach dem starken Auftritt im Pokal vor zwei Wochen, als der Südvierte den Nord-Spitzenreiter MSC Seelze klar 6:0 bezwang, geht der Rekordmeister mit viel Rückenwind und Selbstvertrauen in die Partie. Gleichzeitig hat der MSC Taifun aber auch Respekt. „Durmersheim hat sich stark entwickelt und mit Dennis Ring zudem einen gefährlichen Stürmer in ihren Reihen“, sagt der sportliche Leiter Marcel Batrenik. Verstecken möchte sich der Vierte aber keineswegs. Ganz im Gegenteil haben die Mörscher einen klaren Plan. „Über eine stabile Defensive wollen wir trotz allem den Derbysieg holen“, sagt der sportliche Leiter vor dem Nachbarschaftsduell.
Räumlich zwar deutlich weiter voneinander getrennt, dafür aber in der Tabelle ganz dicht beieinander sind der MSC Malsch und die MBV Budel. Wenn die Niederländer am Samstag um 17 Uhr in Malsch gastieren geht es für die beiden noch punktlosen Teams um die ersten Zähler der Saison 2026. Dabei sind die Gastgeber zuversichtlich, die Punkte in Malsch halten zu können. Verantwortlich dafür sind die Leistungen der vergangenen Partien. Allen voran der Auftritt gegen Primus Kuppenheim. „Wir haben es Puma schwer gemacht und gerade defensiv gut gestanden. Das macht uns Hoffnung für das Spiel gegen Budel“, sagt der sportliche Leiter Lukas Schmidkunz. Zumal Budel besonders in der Fremde seine Mühe hatte und vor zwei Wochen erst in Philippsburg eine Führung verspielte. Nachdem Malsch gegen Kuppenheim auch endlich das erste Tor der Saison erzielte sind die Hoffnungen groß, auf eigenem Platz nachzulegen und den nächsten Schritt zu machen.
Vor heimischer Kulisse tritt am Samstag ab 19 Uhr ebenfalls der MSC Ubstadt-Weiher an. Gegen den MSC Philippsburg sind die Rollen indes klar für den Tabellenzweiten verteilt. „Wir möchten weiter offensiv gut spielen, was zuletzt sehr gut funktioniert hat. Die Abstimmung in der Mannschaft ist momentan sehr gut“, sagt der sportliche Leiter Dominik Hassis. Vergangene Woche in Budel präsentierte sich zudem die Defensive, allen voran die Torleute, ebenfalls in guter Verfassung. Ein ähnlicher Auftritt an diesem Samstag vor eigenem Publikum würde zudem nicht nur Rang zwei festigen, sondern auch als gute Generalprobe für das Spitzenspiel in Kuppenheim eine Woche später dienen.
