KSC will Spaß und Arbeit verbinden im Trainingslager

KSC David Kinsombi
KSC David Kinsombi

Karlsruhe (mia). „Wir wollen arbeiten, Spaß haben und uns kennenlernen“, so KSC-Coach Tomas Oral vor dem Trainingslager des Karlsruher SC, das die Karlsruher mit 26 Spielern, 22 Feldspieler und vier Torleuten, mit Dirk Orlishausen, René Vollath, Florian Stritzel und Sebastian Gessl, ab dem heutigen Montag beziehen.

Drei Einheiten sind angesetzt. „Wir werden in den ersten beiden Einheiten im Grundlagen-, Kraft- und Ausdauer-Bereich arbeiten und nachmittags in Schnelligkeit.“

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Angst müsse kein Spieler vor den drei angesetzten Laufeinheiten täglich haben, so der KSC-Coach. Dort gebe es auch die erste Ansprache des neuen KSC-Trainers an die bis auf Dimitris Diamantakos, der länger Urlaub hat, komplette Mannschaft.

Dann werde Oral auch den KSC-Kapitän bestimmen, wie er es immer in seinen Mannschaften machte. „Ich werde mir einen Überblick verschaffen, viele Gespräche führen und dann eine Entscheidung treffen“, so der KSC-Cheftrainer. Den Mannschaftsrat wähle das Team dann selbst. Ob auch ein Torhüter Kapitän werden könne? „Das möchte ich nicht ganz ausschließen.“

Dass es zwei Trainingslager gibt, sei der langen Pause durch die Europameisterschaft geschuldet, so Oral. Wenn die Profis des KSC am Samstagmittag die Rückreise nach Karlsruhe antreten, haben sie nochmals eine Woche Urlaub, bevor es zum ersten Training in Karlsruhe auf den Platz geht. „Wir wollen es splitten, um die Basics zu halten und wollen so viel wie möglich mitnehmen.“

„Wir wissen alle, wie schwer die zweite Liga zu bespielen ist, da darf keiner überheblich in die Saison gehen. Wir müssen schauen mit unserem Kader und unseren Möglichkeiten das Bestmögliche herauszuholen“, so der KSC-Coach.

Neben dem wichtigen Derby gegen den VfB Stuttgart, das für den KSC und seine Fans natürlich wichtig sei, „haben wir 34 Spieltage und jedes einzelne Spiel ist wichtig“.

Innenverteidigung und Mittelfeld haben Prio eins

Eine Zielsetzung wird der KSC erst dann aussprechen, wenn „alle Mann an Bord sind“. Priorität haben nach den Abgängen von Jonas Meffert und Manuel Gulde ihre Positionen. „Jens ist voll im Thema drin und  viel unterwegs und führt Gespräche. Wir haben Kandidaten im engeren Kreis, die wir aber erst bekannt geben, wenn es in trockenen Tüchern ist.“

Der KSC-Coach sei „zuversichtlich“, dass man bis zum Auftakt auf dem Trainingsplatz am 27. Juni eine Position besetzt habe. „Wir dürfen uns aber nicht treiben lassen, um so wenig Fehler wie möglich zu machen. Wir sind immer unterwegs im Markt und beobachten den Markt, wenn sich etwas ermöglicht was uns gut zu Gesicht stehen würde.“

Mit Kinsombi habe man einen guten Spieler auf der Innenverteidigung geholt. Der freut sich indes auch auf den Start. „Ich erwarte eine harte Woche mit viel Laufen. Magdeburg war eine sehr positive Zeit“, so Kinsombi.

Beim KSC kennt er Tim Fahrenholz und KSC II-Coach Stefan Sartori aus seiner Zeit in Mainz. Er habe sich sehr bewusst für den KSC entschieden, auch um regelmäßig spielen zu dürfen.  Von Ex-KSC-Spieler Maik Franz habe er das „Versprechen“ mit auf den Weg nach Karlsruhe bekommen: „Du wirst eine coole Zeit hier haben.“

Das hofft auch Kinsombi, der auf der Außenverteidiger-Position gespielt hat und auch als Sechser und im offensiven Mittelfeld eingesetzt worden war in seiner Karriere. „Ich bin relativ breit gefächert.“

Von „Boateng und Hummels“ schaue er sich viel ab, bei den Bayern und DFB-Elf. „Spielaufbau von Hummels, Zweikampfstärke von Boateng“, so der Rechtsfuß, der bereits seinen künftigen Zimmergenossen Moritz Stoppelkamp kennengelernt hat.