KSC II will „ekelhafteste Mannschaft“ der Liga werden

Karlsruhe (mia). Zum zweiten Auswärtsspiel der Saison fährt die Oberligamannschaft des Karlsruher SC am Samstagmittag zum FC 08 Villingen. Auf Silvano Varnhagen (Innenbandanriss) und Patrick Berecko (Zerrung) muss KSC II-Coach Stefan Sartori verzichten, wenn es nach Villingen geht. „Sonst sind alle im Boot.“

Villingen ist für den KSC II-Coach „ein angeschlagener Boxer“, nachdem die Gastgeber nur einen Punkt aus zwei Spielen auf dem Punktekonto haben. Daran schuld sei aber auch großes Verletzungspech des FC. „Insgesamt ist es eine schwierig zu spielende Truppe“, so Sartori.

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Steigerungsmöglichkeiten

Aber, wenn seine Mannschaft „100 Prozent Aggressivität und Leidenschaft“ wie gegen Ulm zeige, dann werde es „sicher ekelig gegen uns zu spielen“. „Wir wollen die mit Abstand ‚ekelhafteste Mannschaft‘ werden. Keiner soll sich freuen, wenn er gegen uns spielt.“ Es soll 90 Minuten auf dem Rasen brennen. „Wenn wir die Galligkeit und Gierigkeit haben, ist schon viel erreicht.“ Aber da gebe es noch „Steigerungsmöglichkeiten“, so der KSC II-Trainer.

Jamal muss warten

Indes wartet der KSC II noch auf die Arbeitserlaubnis von Neuzugang Jamal Khatip. Das Auswärtige Amt habe zwar schon zugesagt, dass der israelische Stürmer sie bekomme, aber das könne noch dauern. „Er wird sie erhalten“, so Sartori, „aber wir wollen alles richtig machen. Das ist ärgerlich für uns und ihn. Er brennt und wäre eine gute Alternative.“