43 Medaillen für Rheinbrüder bei der DM

Hamburg (ps). In Hamburg-Allermöhe wurden die deutschen Meisterschaften im Kanurennsport ausgetragen. Mit 43 Medaillen unterstrichen die Kanuten aus dem Karlsruher Rheinhafen einmal mehr ihre Zugehörigkeit zur nationalen Kanuelite und erzielten eines der besten Ergebnisse in der Geschichte des Vereins. Titelverteidigung für Sabine Volz – Hantl sichert sich ersten DM-Einertitel Die WM-Siebte im 200-Metersprint verteidigte bei den nationalen Titelkämpfen über die Sprintdistanz ihren Einerkajaktitel und war wie Verena Hantl maßgeblich mitentscheidend für die überaus große Medaillenausbeute im Damenleistungsklassebereich.

Hantl gewann über die 5.000 Meter ihren ersten Einerkajaktitel und war dementsprechend über glücklich: „Sonst war immer irgendjemand vor und nun hab ich es geschafft!“ Gemeinsam mit Sarah Brüssler, Sabrina Hering, Nina Ehrenfried, Isabel Friedt und Anne Petruschat füllte sie den „Medaillenberg“ der Rheinbrüder mit drei Gold, drei Silber und sechs Bronze erheblich auf.
Ebenfalls erfreulich war die Tatsache, dass nach einigen Jahren ohne Medaillen in der Herrenklasse, nun mit Tomasz Olszewski ein Rheinbruder sich die Bronzemedaille im Einerkajak über 5.000 Meter sicherte und zudem im Bronzevierer über 1.000 Meter der Renngemeinschaft Baden-Württemberg saß.

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Zwei Starts – zwei Titel

Die Quote von Canadier-As Cathrin Dürr konnte sich sehen lassen. Wieder einmal verteidigte sie ihren Titel im Einercanadier der Frauen souverän. „Vor dem Rennen war ich schon ganz schön aufgeregt, weil man sich doch sehr als gejagte fühlt. Aber dann schon nach dem Start habe ich gemerkt, dass es gut läuft und freue mich nun natürlich sehr.“ Bereits vor dem Einercanadier-Wettkampf sicherte sich sie zusammen mit Franziska Matt die Goldmedaille im Zweiercandier über 500 Meter.

Juniorenteam präsentierten sich als Goldhamster

Für die meisten Meisterschaftstitel sorgte das Karlsruher Juniorenteam. Gleich in sechs Entscheidungen standen die „Grün-Weißen“ ganz oben. Kimberley Schenk siegte im Einerkajak über 200 Meter und legte zudem in den Mannschaftsbootentscheidungen nochmals vier Medaillen darunter ein Titel oben auf. Erfolgreichster Rheinbruder war Fabio Zetzmann. Genau wie Marc Poth stand er dreimal auf der obersten Stufe des Podiums, gewann zudem aber noch im Einerkajak über 500 und 1.000 Meter die Silbermedaille. Den bronzenen Schlusspunkt setzten Poth und Zetzmann, gemeinsam mit Yannik Hofmann und Robin Breitenbach im Langstrecken-Viererkajak.

Zwei Athleten für Olympic Hope Games qualifiziert

Im Jugendbereich zählen die Deutschen Meisterschaften immer noch ein kleines Stück mehr. Denn hier geht es neben dem ehrenwerten Titel auch um das Ticket für die Olympic Hope Games (OHG). Dies ist ein internationaler Wettbewerb der in diesem Jahr in Piestany ausgetragen wird. Viele der später erfolgreichen Nationalfahrer hatten die OHG als erstes Sprungbrett. Von den Rheinbrüdern konnte sich in diesem Jahr die Kajakfahrerin Kim Riedle mit ihren Einerkajaksiegen über 200 und 500 Meter, sowie die Newcomerin im Canadiereiner Sophie Speck mit zweimal Silber über 200 Meter in der Jugend und der Juniorenklasse, empfehlen. Neben Riedle und Speck überzeugten Nicola Zetzmann, Katinka Hofmann, Celine Karrerr sowie die Jugendfahrer Jan Bechtold und Nico Paufler. Insgesamt konnte sich die Jugendtruppe zwei Gold,-, drei Silber,- und drei Bronzemedaillen sichern!

Schülerin Alisa Gashi macht Hoffnung

Zum ersten Mal bei einer Deutschen Meisterschaft und dann gleich mit Gold und zweimal Silber dekoriert – dies gelang Alisa Gashi in der Schülerklasse A. Im Viererkajak der RG Baden-Württemberg gewann sie über 500m den Titel und erzielte, mit der Silbermedaille im Kanumehrkampf und einer weiteren Silbermedaille mit der „Rheinschwester“ Pauline
Zetzmann und den RG-Fahrerinnen Ann-Kathrin Will und Greta Köszeghy im Viererkajak über die 2.000m Langstrecke, noch weitere Topergebnisse.
Mit dem Mannschaftsergebnis waren die Trainer der Rheinbrüder Karlsruhe: Maren Knebel, Anka Hofmann, Voroboyov Henadyi, Ralf Straub und Detlef Hofmann sehr zufrieden. „Das ist ein gesamtheitlich sehr gutes Abschneiden. Wir wollten in allen Entscheidungen um die Medaillen kämpfen das ist uns in allen Altersbereichen super gelungen!“, so Hofmann nach dem Ende der Deutschen Meisterschaft.