KSC-Stimmen: „Generalprobe misslungen“

KSC Tomas OralKarlsruhe (mia). „Generalprobe misslungen“, so KSC-Coach Tomas Oral nach der 0:2-Niederlage des Karlsruher SC gegen Derby County vor offiziell rund 1500 KSC- und County-Fans. „Dennoch war es ein gelungener Auftritt. Das Ergebnis hat nicht zu dem gepasst, was wir insbesondere in der ersten Halbzeit gespielt haben“, so der KSC-Cheftrainer.

„Ich denke, dass wir bis zum 0:1 klar die bessere Mannschaft waren. Wir haben nach vorne die ein oder andere Chance gehabt“, so Orals Fazit. Auch Derby County habe es gut gemacht.

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„Man kann mit den ersten 60 Minuten zufrieden sein. Offensiv hatten wir gute Stafetten und Situationen, wo wir zum Abschluss gekommen sind. Darauf kann man aufbauen.“

Auch wenn der KSC einige Abschlüsse hatte, es fehlte das „notwendige Schussglück“. Auch habe der KSC nicht den „unbändigen Willen ein Tor zu machen“ gehabt.

Anhand der Aufstellung gegen Derby County könne man bereits etwas sehen im Hinblick auf den Ligastart. „Aber man darf nicht vergessen, dass wir heute zwei gravierende Ausfälle mit Diamantakos und Thoelke gehabt haben. Sonst denke ich, dass nur kleine Dinge geändert werden.“

Dennoch werde man schauen, wie die Woche verlaufe und wie Bielefeld es mache, dann richte man das Team danach aus. Dass Dirk Orlishausen Kapitän bleibe, habe aber nichts damit zu tun, ob er auch die Nummer eins als Torwart bleibe, erklärt Oral. Er habe lediglich nichts ändern wollen in „der Hierarchie“.

Wann Thoelke und Diamantakos einsatzbereit sind, müsse sich zeigen. Der spanische Neuzugang Jordi Figueras brauche auf jeden Fall noch Zeit, um fit zu werden.

„Müssen uns noch finden“

„Die ersten 45 Minuten waren sehr gut. Da hatten wir das Spiel komplett im Griff“, so KSC-Profi Enrico Valentini. „Wir haben nichts zugelassen und spielerisch gut ausgesehen, dafür dass wir so in der Konstellation noch nicht gespielt haben. Dann haben wir ein bisschen den Zugriff verloren. Es war ein dummes Gegentor.“

Der KSC hatte versucht, abzuschließen. „Aber dass die Durchschlagskraft fehlt, ist auch dem geschuldet, dass wir uns finden müssen. Die Konstellation war komplett neu. Deswegen bin ich zufrieden – bis 25 Meter vors Tor. Dann müssen wir entschlossener sein.“