KSC-Duell: „Freundschaft muss pausieren“

Karlsruhe (mia). Beim Karlsruher SC sind sie befreundet, wenn die KSC-Spieler Ilijan Micanski und Dimitrij Nazarov am Dienstag, 9. September, in der EM-Qualifikation mit der bulgarischen und der aserbaidschanischen Nationalelf aufeinander treffen, muss die „Freundschaft für 90 Minuten ruhen“, so Nazarov, der für die von Berti Vogts trainierte Aserbaidschan-Elf startet.

„Wir spielen zuhause in Baku, für uns ist es ein ganz ganz wichtiges Spiel, Wir spielen klar auf Sieg“, so Nazarov, für den es durchaus etwas besonderes sei, im ersten Pflichtspiel auf einen Mannschaftskollegen zu treffen.“Es gibt nur ein Ziel für uns, dort zu gewinnen“, so Micanski über das Qualifikationsspiel.

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Gemeinsam auf dem Rückflug?

Es geht aber nicht nur um die Qualifikation. Die beiden KSC-Profis haben eine Wette am laufen. Beide fliegen nach der Partie gemeinsam nachhause. „Wer verliert, fliegt in in der zweiten Klasse zurück, wer gewinnt in der Ersten“, erzählen die beiden KSC-Spieler.KSC nazarov

Für Nazarov ist die Berufung zur Nationalmannschaft nicht wirklich neu. „Berti Vogt beobachtet mich ständig, wir tauschen uns aus und er weiß meinen aktuellen Stand. Er hat mir signalisiert, dass ich ein wichtiger Spieler für ihn bin.“

Ein Jahr pausiert

Micanski dagegen hatte ein Jahr zwangsweise „pausiert“. Im September 2013 war er das letzte Mal bei den Bulgaren. Dann war er verletzt. Dass er nun wieder eingeladen wurde, freut den KSC-Profi. Dies habe nicht zuletzt damit zu tun, dass es gut laufe beim KSC. Drei Tore hat er bereits in Pflichtspielen erzielt. Auch er freut sich auf das Aufeinandertreffen. „Wir haben schon in der Kabine darüber gesprochen und die Wette abgeschlossen“, schmunzelt er.