KSC will sich nicht einlullen lassen – Hennings und Alibaz im Kader

Karlsruhe (mia).  Beim kommenden Heimspiel des Karlsruher SC am Samstagmittag, 13 Uhr, gegen den 1. FC Heidenheim, kann der KSC seinen guten Saisonstart noch weiter ausbauen. Rund 10500 Karten hat der KSC bereits verkauft für die Partie. Das sei mittlerweile das zweite Mal im fünfstelligen Bereich und damit „ein ganz gutes Zeichen“, so Pressesprecher Jörg Bock.

„Uns erwarten schwere Aufgaben.“

„Gute Zeichen“ gebe es auch aus dem Lazarett, denn das gebe es nicht, so KSC-Coach Markus Kauczinski.  Man lasse sich nicht „einlullen“ nach dem guten Start, so der KSC-Trainer. „Uns erwarten schwere Aufgaben.“ Mit Heidenheim komme eine sehr kampfstarke Mannschaft in den Wildpark. Das Team sei schon lange zusammen und eingespielt. Standards seien gefährlich. „Wir sind gewarnt und wollen gewinnen. Dafür wollen wir auf dem Punkt da sein.“

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Im Kader könnte es indes eine Änderung geben und Rouwen Hennings wieder zurückkehren. „Er hat sehr gut trainiert unter der Woche. Möglicherweise stehen Veränderungen an.“ Generell sei alles immer im Fluss, man richte sich auch auf den Gegner aus.

Schwierig gegen zehn Verteidiger

KSC-Offensivkraft Ilijan Micanski erwartet ein ähnliches Spiel wie gegen Union Berlin. „Alles kommt von uns. Wenn wir schnell nach vorne spielen, können wir das erste Tor erzielen und dann das Spiel für uns entscheiden.“ Aber bis zum ersten Tor werde es schwierig, erwartet er tief stehende Gäste, die auf Konter lauern. „Das haben wir schon gesehen gegen Union. Es ist schwierig gegen zehn Verteidiger!“

Keine wehenden Fahnen

Etwas anders sieht das Hennings, der eventuell wieder in den Kader rücke. Heidenheim habe eine gute Offensivqualität, die sie auch zeigen wollen. „Aber ich denke nicht, dass sie mit wehenden Fahnen hier auflaufen werden und uns überrennen.“ Die Gegner haben einen anderen Respekt gegenüber dem KSC in dieser Saison. Die Teams kommen abwartender zum KSC.

„Generell würde ich natürlich gerne wieder dabei sein“, so der KSC-Stürmer. Er fühle sich gut und auch den Fitnessrückstand habe er wieder aufgeholt. „Dann hofft, man dabei zu sein.“ Das letzte Aufeinandertreffen des KSC und Heidenheim im Wildpark war „sehr turbulent“, erinnert sich Hennings.

Der KSC war früh in Rückstand geraten, glich dann durch Koen van der Biezen aus und erhöhte. Nachdem Marc Schnatterer erneut ausgeglichen hatte, sorgten Jan Mauersberger, Selcuk Alibaz und Hakan Calhanoglu mit ihren Toren für den 5:2-Sieg des KSC. „Warum nicht nochmal“, schmunzelt er über den Sieg.

Aktualisiert:

Nach dem Abschlusstraining am Freitagmittag ergab sich folgende Änderung im Kader. Selcuk Alibaz und Hennings kommen für Dimitrij Nazarov und Philipp Max.