KSC: „Zwei verlorene Punkte“ durch Sonntagsschuss

KSC-Training 11 August003Karlsruhe (mia). Nach dem 1:1-Unentschieden des Karlsruher SC im ersten Heimspiel gegen den VfL Bochum, können einige KSC-Akteure mit dem einen Punkt leben.

Anders sieht es KSC-Profi Moritz Stoppelkamp. „Es sind zwei verlorene Punkte. Bochum hatte einen Sonntagsschuss, das war es. Ich denke, die zweite Halbzeit haben wir richtig stark gespielt. Ich habe eine Chance, dann ziehe ich über den Ball… Normal muss das ein Tor sein. Wir haben richtig gute Angriffe gehabt und wenig zugelassen bis auf den Torschuss. Schade, dass wir nicht gewonnen haben, aber es war eine Leistungssteigerung zu letzter Woche. Bochum stand sehr kompakt. Man hat gemerkt, dass sie Respekt hatten vor uns, und standen hinten drin. Dann war es schwer.“

Booking.com

Jan Gyamerah (Bochum): „Wenn man die erste Halbzeit sieht, hätten wir gewinnen können. Zum Schluss hatten wir gute Chancen. Ich denke auswärts kann man mit dem Punkt leben.“

Stefano Celozzi (Bochum): „Ich hätte gedacht es fühlt sich schöner an. So schön war es gar nicht, es tut gut, aber sicherlich war viel Glück dabei“ über sein Tor, das erste Pflichtspieltor. „Wir sind nicht zufrieden mit dem Punkt. Wir wollten gewinnen und hatten uns mehr vorgenommen.“ Von einem Sonntagsschuss und besserem Spiel des KSC, wie Stoppelkamp erklärte, das sieht „Sonntagstreffer“-Schütze Celozzi nicht so: „Dann hat er ein anderes Spiel gesehen.“

KSC-Sportdirektor Jens Todt hatte ein „interessantes Spiel gesehen“. „Es war eine große Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit. Die Jungs haben sich voll reingehangen, sich reingebissen. Mit dem Auftritt bin ich absolut zufrieden.“

KSC-Spieler David Kinsombi analysiert: „Wir haben uns die erste Halbzeit schwer getan, sind nicht so aufgetreten wie wir es uns vorgenommen haben. Wir wollten noch härter in die Zweikämpfe gehen. Die waren sehr nah dran nachzulegen nach dem ersten Tor.“

KSC-Coach Tomas Oral: „Für uns ist es ein bisschen unglücklich. Wir wollten unbedingt gewinnen. Aber wer die Umstände kennt… Es ist nicht ,dass wir auf Teufel komm raus nach vorne spielen, weil der Gegner sehr viel Räume genutzt hat. Es war für uns nicht einfach das Spiel zu gestalten, weil wir Umstellung in der Viererkette hatten. Wir können noch nicht komplett agieren, die Mechanismen, die wir trainieren, werden im letzten Drittel noch nicht so umgesetzt. Ich habe aber nur eine Situation gesehen, die gefährlich war, wo Matze Bader gut geklärt hat. Dann macht der Gegner das 1:0. Dann hatten wir eine gehörige Portion Respekt. Wir haben viele junge Spieler und einen Umbruch. Man kann man nicht unzufrieden sein, weil in den letzten Minuten hätte es in die andere Richtung gehen können. Wenn alle Mann an Bord sind und bei 100 Prozent, dann sind wir stärker.“