KSC will „Kirche im Dorf lassen“

KSC Todt oralKarlsruhe (mia). Das KSC-Fazit nach vier Spieltagen sieht mau aus: Tabellenplatz 15, drei Punkte, drei Unentschieden und eine Niederlage, „und zwar eine sehr deftige“, wie es Jens Todt, Sportdirektor des Karlsruher SC auf den Punkt brachte.
Aber Todt erklärt auch, der KSC sei auch schon schlechter gestartet, man müsse „die Kirche im Dorf lassen“ und nun die Nerven bewahren. „Natürlich verstehen wir, dass Teile der Fans unzufrieden sind. Der Start war nicht optimal und wir müssen jetzt unsere Hausaufgaben machen, weiter seriös arbeiten, elementare Dinge verbessern und grundsätzlich aber auch die Ruhe bewahren.“
Die Mannschaft sowie die Verantwortlichen des KSC seien über den eigenen Auftritt in Berlin enttäuscht gewesen.“Ich bin ganz sicher, dass sie am Wochenende wieder anders auftreten will und wird.“
Für KSC-Coach Tomas Oral ist das schlechte Spiel abgehakt: „Wir blicken jetzt nicht mehr zurück. Ab heute geht’s in Richtung Wochenende.“ Der Skepsis im Umfeld begegnet er klar: „Das interessiert mich nicht, das registriere ich nicht. Wir konzentrieren uns auf unsere Arbeit, alles andere können wir nicht beeinflussen.“
Man habe gewusst, dass man mit einer neu zusammengestellten Mannschaft „auch Rückschläge“ haben werde. Die Mannschaft sei nicht auf ihrem Leistungsstand gewesen gegen Union. Gegen St. Pauli am Sonntag solle sich das ändern.
Seinen Leistungsstand wird indes Manuel Torres so schnell nicht erreichen, er muss mit Problemen am Innenband länger pausieren.