KSC-Neuzugang Valentini im Interview

Karlsruhe (mia). Der Karlsruher SC hat Enrico Valentini vom VfR Aalen ab Sommer unter Vertrag genommen. Der Offensivallrounder unterschrieb in dieser Woche einen Drei-Jahres-Vertrag beim KSC. (Abseits-ka berichtete) Abseits-ka.de sprach mit dem 24-Jährigen nach Vertragsunterzeichnung.

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Sie haben einen Drei-Jahres-Vertrag beim KSC unterschrieben. Gültig für welche Ligen?

Valentini: Ja, es ist ein Drei-Jahres-Vertrag, der sowohl für die Zweite und auch die Erste Liga gültig ist.

Erste Liga wäre Ihnen aber sicher lieber als die Zweite, oder?

Valentini: Klar, jeder Profifußballer möchte in der Ersten Liga spielen. Ich möchte das natürlich auch. Aber der KSC ist ambitioniert und ein Traditionsverein, der nach oben strebt. Man wird sehen, wo es hingeht mit dem KSC. Das Sportliche kann man schließlich nie voraussehen.

Ihr Vertrag läuft in Aalen aus. Sie hatten Angebote aus der Zweiten Bundesliga und auch aus der Serie A, der Ersten italienischen Liga. Warum hat es Sie nun nach Karlsruhe verschlagen, warum zum KSC?

Valentini: Ich wollte einen neuen Weg einschlagen. Der KSC ist wie gesagt ein Traditionsverein und sehr reizvoll für mich. Die Bedingungen, wie auch die Rahmenbedingungen passen für mich. Überhaupt, von Anfang an hat mich das Angebot des Karlsruher SC überzeugt. Der Verein hat gezeigt, dass er großes Interesse an mir hat.

Das große Interesse haben die anderen Vereine sicher auch gezeigt, oder?

Valentini: Ja, aber der KSC war sehr früh an mir dran und hat sofort Interesse bekundet.Die Karlsruher haben mir von Anfang an das Gefühl gegeben, dass sie mich unbedingt verpflichten wollen.

Sie kommen auf eine Position, die beim KSC gut besetzt ist. Der Konkurrenzkampf ist groß, Selcuk Alibaz und Manuel Torres besetzen ihre Position derzeit.

Valentini: Im Fußball wird einem nie etwas geschenkt, das ist klar. Man muss sich immer beweisen. Das sind keine Floskeln. Ich glaube, dass derzeit kein Spieler in der Zweiten Liga so einen Namen hat, dass er bei einem Zweitligisten einfach so einen Stammplatz erhält. Aber natürlich komme ich nicht, um auf der Bank zu sitzen. Ich möchte spielen. Ich weiß, was ich kann.

 

Sie haben sich im Januar verletzt. Wie ist der aktuelle Stand?

Valentini: Mir geht es gut, ich bin den ganzen Tag in der Reha und mache gute Fortschritte. (Nächste Woche) wird man sehen, wann ich wieder ins Mannschaftstraining einsteigen kann.

 

Sie haben dennoch den Medizincheck beim KSC absolviert. Verlief alles gut?

Valentini: Ja es ging alles schnell und war gut.