Wichtiger Erfolg: KSC besiegt Würzburger Kickers

KSC SToppelkampKarlsruhe/Würzburg (mia). Sich nicht runterziehen lassen war die Devise des Karlsruher SC bei den Kickers Würzburg. Der KSC besann sich auf seine Stärke, die Defensive und sorgte mit Nadelstichen für den verdienten 2:0-Sieg.

Mit der Elf wie gegen Nürnberg war der KSC gestartet. Der erste gefährlichere Angriff der Gastgeber wurde von KSC-Innenverteidiger David Kinsombi (3.)  zur Ecke geklärt. Diese bracht aber keine Gefahr.

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Der KSC zwang nach fünf Minuten den Gastgeber-Keeeper zum Eingreifen, als Florian Kamberi mit dem Ball vor ihm auftauchte. Die Hausherren hatten mehr von der Partie und drückten den Karlsruhern ihr Spiel auf. Nur 35 Prozent Ballbesitz hatte der KSC in den ersten 12 Minuten. Die Kickers agierten offensiver, der KSC stand tief in der eigenen Hälfte. Gefährlich wurde Würzburg aber nicht.

Tor durch Stoppelkamp

War der KSC bisher noch nicht gefährlich geworden, schaffte er es nach einem schnellen Konter mit der ersten guten Aktion in Führung zu gehen. Moritz Stoppelkamp (16.) zog ab, der Ball wurde abgefälscht und flog zum 1:0 ins Tor. Die Führung hatte dem KSC gut getan, der nun mutiger agierte.

Die Karlsruher ließen nur wenig zu, wenn doch war die Abwehr oder Orlishausen wie nach 30 Minuten vor Rama am Ball. Auch vor dem Tor der Würzburger wurde es wieder gefährlich. Stoppelkamp (35.) zog ab, Schoppenhauer klärte gerade noch rechtzeitig.

Die Badener sicherten die Führung ab und nahmen sie mit in die Pause. In der ersten Spielhälfte hatte der KSC knapp unter 40 Prozent Ballbesitz gehabt. Defensiv standen die Karlsruher gut, die Offensive war ausbaubar.

Nach der Pause war das Stadionlicht teils ausgefallen und der Wiederanpfiff des Spiels verzögerte sich. Nach Wiederanpfiff standen die Karlsruher weiter gut und suchten ihre Chance nach vorne.

Kempe erhöht

Diese kam in der 52. Minute als Erwin Hoffer den Ball zu Mavrias legte, der aber schoss knapp am Tor vorbei. Auch Würzburg kam bald zu seiner Möglichkeit, Dagfhous zimmerte den Freistoß aber knapp am Lattenkreuz des KSC-Kastens vorbei.

Im Gegenzug war wieder der KSC durch Kamberi und Hoffer am Zug.  Der Österreicher aber scheiterte am Würzburger Schlussmann. Das Spiel hatte an Fahrt gewonnen.

Aller guten Dinge sind drei: Nach Ecke Stoppelkamps, versuchten es Yamada und Prömel zunächst vergeblich, den Ball über die Linie zu bringen, Dennis Kempe (67.) war erfolgreich und erhöhte auf 2:0 für den KSC. Die Würzburger konnten nichts mehr entgegen setzen, die drei wichtigen Punkte  blieben beim KSC, der am kommenden Wochenende, Sonntag, 30. Oktober, das Derby gegen den VfB Stuttgart erwartet.

KSC: Orlishausen – Valentini, Thoelke, Kinsombi, Kempe – Prömel – Mavrias (82. Torres), Yamada, Stoppelkamp – Hoffer (82. Diamantakos), Kamberi (90. Kom).