KSC: „Entwicklungsschritt“ – auch wenn es „doof klingt“

KSC Training 1 November022Karlsruhe (mia). Die 1:2-Niederlage des Karlsruher SC beim FC Heidenheim lastete auch am Tag danach auf dem KSC-Trainingsgelände noch schwer.

„Das sind natürlich Niederlagen, die richtig weh tun, aber auf der anderen Seite zeigen, dass die Mannschaft auf einem richtig guten Weg ist“, erklärte KSC-Coach Tomas Oral.

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Zwar habe der KSC zu wenig Punkte und müsse dringend vom Tabellenende weg, aber „es sei ein Entwicklungsschritt – auch wenn es sich doof anhört“.

Der KSC habe für  eine Auswärtspartie „doch in vielen Phasen den Gegner dominiert“. Nach der Führung müssen „wir das 2:0 machen, kriegen dann einen doofen Elfmeter, der uns ein bisschen gerade was die erste Halbzeit anbelangt aus dem Rhythmus geworfen hat“.

Dann musste der KSC in Durchgang zwei aufpassen, dem „Gegner nicht in die Karten zu spielen“, indem man „nur Hurra-Fußball“ spiele. „Dann kriegen wir ein komplett unnötiges Gegentor“, analysiert der KSC-Cheftrainer.

Zu Matthias Bader, der seinen zweiten Startelf-Einsatz hatte, erklärte Oral: „Fakt ist, es hat mich nicht überrascht, ich traue ihm das und noch mehr zu.“

Punkte erarbeiten

Bader selbst fand seine eigene Leistung als „ordentlich“, aber die „Mannschaft steht im Vordergrund“. Die Niederlage tue weh. „Wir haben uns viel vorgenommen für die zweite Halbzeit und sind auch gut rein gekommen. Aber der letzte Ball, der letzte Pass hat gefehlt. Heidenheim hat das besser gemacht.“

„Der letzte Tick, das letzte Bisschen hat gefehlt bei uns, das ist ärgerlich. Wir hätten nach dem 1:0 nachlegen müssen. Dann kriegen wir das Tor aus dem Nichts. Dann war wieder bisschen Unruhe drin.“ Man müsse nun darauf aufbauen, dass man die erste Halbzeit gut gespielt habe. „Das letzte bisschen muss man sich erarbeiten, dann kommen auch die Punkte.“