Unterdurchschnittliche Leistung reicht zum doppelten Punktgewinn

Karlsruhe (ps). Nach einer zweiwöchigen Spielpause war für die erste Mannschaft des PSK Wiedergutmachung angesagt: Auf die unnötig hohe Niederlage in Linkenheim sollte beim nächsten Auswärtsspiel bei der TG Neureut 2 eine Reaktion gezeigt werden. Schon früh wollte man für klare Verhältnisse sorgen, um auch wieder mehr Sicherheit im eigenen Spiel zu gewinnen (TG Neureut 2 – PSK, 26 : 33 (11 : 16)), so die Meldung des PSK.

Zunächst entwickelte sich jedoch eine sehr ausgeglichene Partie, in welche die Gastgeber deutlich besser hinein kamen (2:0). Von der Stille in der Halle ließ sich der PSK fälschlicherweise anstecken und agierte weder in der Abwehr, noch im Angriff konsequent genug. Beim Stand von 6:7 konnten die Gelb-Blauen erstmals die Führung übernehmen. Jetzt hatte sich nämlich die Defensive gefunden und machte es den TG-Angreifern deutlich schwerer, freie Wurfchancen zu kreieren. Großes Manko blieb jedoch die normalerweise gut funktionierende Offensive. Teilweise kopflos schloss man zu früh ab, leistete sich Abspielfehler oder ließ die Konzentration im Abschluss vermissen. So verpassten es die PSK-Spieler, sich schon früher deutlich abzusetzen. Dies sollte dann in der Schlussphase der ersten Halbzeit gelingen, als man von 10:12 auf 10:16 erhöhen konnte. Schlüssel dazu waren Ballgewinne in Kombination mit schnellen Toren aus der ersten und zweiten Welle.

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Den begonnenen Lauf wollte das Team in die zweite Hälfte mitnehmen. Hier zeigte man jedoch ähnliche Fehler wie zu Spielbeginn. Neureut schaffte es trotz mehrmaliger Unterzahlsituationen stets, in Schlagdistanz zu bleiben. Als die Hausherren schließlich nur noch zwei Treffer entfernt waren, hatte Coach Thiergärtner genug gesehen und versuchte sein Team mit einer Auszeit aus dem Dornröschenschlaf zu erwecken. Allerdings mussten die PSK-Anhänger auch in der Folge noch viele Nerven aufopfern, denn ihr Team machte es lange spannend. Nahezu spiegelbildlich zum Verlauf in Halbzeit eins setzte der PSK der Ungewissheit erst kurz vor dem Schlusspfiff ein Ende, als man wiederum über viel Tempo zum dann doch noch eindeutigen 26:33-Erfolg kam.

Der Auftritt mit einer unterdurchschnittlichen Leistung ist dieses Mal noch gut gegangen. In den nächsten Partien gilt es jedoch, wieder zur eigenen Form zu finden, denn die kommenden Gegner werden solche Nachlässigkeiten konsequent bestrafen. Bestes Beispiel ist das Derby gegen die TS Mühlburg 2 am kommenden Sonntag um 17:30 Uhr in der Eichelgartenhalle. Um hierbei die Punkte in Rüppurr zu behalten, sollte eine deutliche Leistungssteigerung her.

Es spielten: Oertel, Stoll (beide Tor), Armbrust (9/4), Reither (7), Herr (6), L. Riekert (4/2), Heß (2), V. Riekert (2), Dankowski, Bernhard, Kungl (je 1) und Kiefer.