KSC: Kein Verständnis für Trainerdiskussionen

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Karlsruhe (mia). KSC-Kapitän Dirk Orlishausen nimmt nach der bitteren Niederlage gegen Sandhausen die Führungsspieler des Karlsruher SC in die Pflicht.

„Da nehme ich uns als Führungsspieler in die Pflicht, den Druck von den jüngeren Spielern zu nehmen, damit sie den Kopf frei bekommen“, so der KSC-Keeper, der bis Winter die Nummer eins sein wird.

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Die Führungsspieler des KSC müssten den Karlsruher Tabellen-16. in „ruhigeres Fahrwasser“ bekommen. „Das geht nur mit kompromisslosen Zusammenhalt.“

Die Karlsruher müssten versuchen die guten Sachen mitzunehmen und sich nicht ablenken lassen vom Umfeld, „was jetzt natürlich kritischer und lauter wird“.  „Der Druck wird größer, das ist normal“, so der KSC-Kapitän.

Von der Trainerdiskussion, die von außen hereingetragen würde, halte er nichts. „Ehrlich gesagt gibt es die Trainerdiskussion leider Gottes seit dem ersten Spieltag. Das kann ich nicht verstehen, muss ich auch nicht, weil ich mich damit nicht befasse. Ich sehe den Trainer jeden Tag, was er leistet, was er akribisch erarbeitet – er und das komplette Trainerteam. Und für uns ist das keine Trainerdiskussion“, stellt der KSC-Kapitän klar.

Nicht hoffnungslos

Natürlich sei die Situation schwer. „Wir haben nach 55, 60 Minuten einen Nackenschlag bekommen, von dem wir uns nicht erholt haben. Wir haben wieder eine Heimniederlage kassiert, die hängen bleibt in den Köpfen, nicht nur in meinem. Es ist schwierig, aber bin ganz weit weg davon zu sagen, dass ich alles hinschmeiße und sage, dass wir keine Chance mehr haben. Das sehe ich absolut nicht.“

Aber nichtsdestotrotz sei der KSC in der Pflicht die Niederlage abzuschütteln, die Fehler die gemacht wurden zu analysieren und abzustellen. Dafür komme das Derby vielleicht genau richtig. „Denn natürlich ist ein Derby immer was ganz geiles. Wir sind in Lautern in der Situation, alle hassen uns außer die mitgereisten eigenen Fans. Das ist ein Spiel, was wirklich über den Kampf angegangen werden muss.“

Der KSC müsse seine „Kräfte bündeln, die positiven Erlebnisse sammeln, auch wenn es schwer ist Spaß vermitteln und dann frei ohne Sorgen ins Derby gehen, dann denke ich können wir auch gewinnen“.

KSC-Training 22. November