KSC-Interimscoach holt Punkt in Dresden

KSC Abschlusstrining 006Dresden (mia). Unter KSC-Interimscoach Lukas Kwasniok hat der Karlsruher SC in Dresden einen Punkt beim 0:0 erspielt.

Die Karlsruher verkauften sich gut, standen vor allem defensiv gut und machten die Räume eng. Lediglich offensiv haperte es noch.

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KSC-Sportdirektor Oliver Kreuzer lobte vor dem Spiel: „Man erhofft sich ja immer einen Impuls einen Effekt von einem Trainerwechsel. Es war eine gute Woche.“

Räume eng gemacht

Der KSC war sozusagen als Überraschungsei in Dresden im 5:2:3 angetreten. Die KSC-Elf musste sich gleich nach Anpfiff wehren.

Im Anschluss aber fanden die Hausherren kaum ein Mittel gegen die gut stehenden KSCler, die durch einen Standard nach sechs Minuten vors Tor der Dresdner kamen.  Während die Karlsruher den Weg nach vorne besser fanden, scheiterten die Dresdner immer wieder an den engen Räumen des KSC.

Erst nach 15 Minuten musste KSC-Keeper Rene Vollath eingreifen, hatte den Ball sicher. Der KSC machte die Räume weiter eng und suchte mehr und mehr auch seine Chance nach vorne, ohne aber die Verteidigung aufzulösen.

Gute KSC-Defensive

In de 25. Minute wurde es gefährlich für den KSC, als Niklas Kreuzer in den Strafraum flankte wo aber kein Dynamo-Akteur zur Stelle war.

Wenig später retteten Vollath und Figueras (29.) im letzten Moment, wobei sich Vollath leicht am Kopf verletzte. Hartmanns Knie hatte ihn an der Stirn getroffen. Die Partie wurde hart und ruppig.

Hatten beide Teams bisweilen keine wirklichen Chancen, folgte die erste im Spiel nach 36 Minuten. Vollaths Glanzparade verhinderte den Treffer durch Berko. Der KSC stand unter Druck, konnte aber Schlimmeres verhindern. So ging es mit dem verdienten 0:0 in die Halbzeitpause.

Richtig brenzlig wurde es für die Karlsruher in der 56- Minute als Testroet den Ball an den Pfosten des KSC-Gehäuses knallte. Dynamo übte mehr Druck aus und Testroet (59.) kam zu seiner nächsten Chance. Sein Kopfball, direkt vor dem Tor stehend, aber flog darüber. Dynamo zog an und drängte. Aber Akaki Gogia (64.)  scheiterte an Vollath.

Ab der 70. Minute kam Marvin Mehlem zu seinem Einsatz und auch Kai Luibrand darf ran zu seinem allerersten Profi-Einsatz.

Dresden drängte derweil weiter und der KSC lauerte auf den Fehler der Gastgeber. Stoppelkamp (88.) aber scheiterte an Keeper Schwäbe.

Glänzend rettete Vollath in der Nachspielzeit vor dem Gegentor durch Testroet, der wenig später an Figueras scheiterte.

KSC: Vollath – Mavrias, Kinsombi, Figueras, Kempe, Bader – Prömel, Yamada – Torres (62. Kom), Stoppelkamp (89. Luibrand), Diamantakos (70. Marvin Mehlem).