KSC vs Pauli: „Kein Finalspiel – Müssen die Ruhe bewahren“

Karlsruhe (mia). Die Rasenbaufirma hatte am Dienstag den alten Rasen vom Trainingsplatz des Karlsruher SC bereits abgetragen, während die KSC-Profis am KIT das Training für das Spiel gegen den FC St. Pauli aufgenommen hatten.

Während Manuel Torres zur Reha noch in Spanien weilt, war Enrico Valentini beim Mannschaftsarzt des KSC, um abklären zu lassen, ob er sich ernsthafter verletzt hatte. Er konnte Entwarnung geben: „Es ist nichts kaputt.“

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Alles andere als Entwarnung gab es am Montagabend vom Spiel der Löwen aus München gegen Nürnberg. Mit dem Sieg hatte sich 1860 nun auf sieben Zähler vom Tabellen-15. KSC abgesetzt.

Nun heißt es für die Karlsruher noch dringender Punkte zu sammeln, um zumindest Platz 15 zu verteidigen.

Gegen den direkten Konkurrenten um einen Nichtabstiegsplatz, St. Pauli, will KSC-Sportdirektor Oliver Kreuzer dennoch nicht von einem Sechs-Punkte-Spiel sprechen.

„Ich will das nicht als Finalspiel betiteln“, so Kreuzer, der klarstellt: „Es gibt noch 13 Spieltage.“ Natürlich könne es passieren, dass der KSC auf einen Abstiegsplatz abrutsche, aber: „Auch dann kannst du es drehen. Wir dürfen nicht glauben, dass wenn wir runterrutschen, dass wir dann das Buch zu machen und sagen das war es jetzt. Es geht immer was, du kannst immer zurück kommen“, so Kreuzer. Man müsse nur die Ruhe bewahren.

Man habe bei den anderen Teams wie 1860 und Pauli gesehen, wie wichtig ein überraschender Sieg sei. „Man braucht einen Sieg, wo keiner mit rechnet.Warum sollte das nicht auf Pauli oder gegen Hannover sein?“

Dass dort natürlich eine „Riesen-Kulisse mit Partystimmung“ herrsche sei jedem bewusst. Dennoch könne man auch dort etwas mitnehmen.

KSC-Training am Dienstag auf dem KIT-Platz