KSC-Stimmen zum Spiel: „Aufgeben ist keine Option“

Karlsruhe (mia). Erleichterung pur stand in den Gesichtern der KSC-Profis nach dem 2:0-Sieg des abstiegsbedrohten Karlsruher SC gegen Hannover 96.

Hier gibt es die Stimmen zum Spiel:

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Franck Kom: „Es war ein gutes Spiel. Wir haben verdient gewonnen. Wir haben viel gearbeitet, es war nicht leicht, aber wir haben nicht aufgegeben.“

Benedikt Gimber strahlte: „Traumhaft, dass wir den Tabellendritten geschlagen haben. heute haben wir von der ersten Minute an alles reingeworfen. Es war eine sensationelle Teamleistung. Ich habe auch meinen Teil dazu beigetragen, aber wie jeder andere auch“, so Gimber, der den langen Ball vor dem 1:0 geschlagen hatte.

„Der Trainer hat uns sehr gut vorbereitet und ganz klar gesagt, Mentalität schlägt Qualität. Wir haben eine tolle Mentalität an den Tag gelegt“, so Gimber, der natürlich weiter sein bestes gebe und „da sein will, wenn ich gebraucht werde“.

„Froh über die Reaktion“

Enrico Valentini: „Wir haben die Tugenden heute auf den Platz gebracht. Dann sieht man was für eine Mannschaft wir sein können. Wir haben drei Punkte geholt. Die waren extrem wichtig. Jetzt müssen wir aber weiter machen.  Wir haben denen von Anfang an den Schneid abgekauft. Wir haben extrem darauf geachtet nicht wieder in der ersten Viertel Stunde ein Tor zu kassieren. Wir haben hoch angegriffen, teilweise habe ich den Innenverteidiger angelaufen.“ So kam Hannover nicht zum Spielaufbau.

Mirko Slomka (KSC-Coach): „Wir sind froh über die zu erwartende Reaktion der Mannschaft. Das war die passende Reaktion auf das 0:5 am Montagabend. Über die Außenpositionen kann man Hannover 96 knacken. Heute hatten wir tatsächlich eine andere Mentalität, eine bessere Einstellung und vor allen Dingen insgesamt ein viel besseres Positionsspiel. Wir haben das in aller Härte analysiert und alle haben uns unterstützt, aus dieser Situation das Beste zu machen. Die Zuschauer haben uns unterstützt und so kann man auch mal eine qualitativ bessere Mannschaft wie Hannover zuhause schlagen. Und man kann ein Stück weit stolz darauf sein.“

Auf die Frage, warum Stoppelkamp nicht in der Startelf stand : „Es ging darum die richtige Mannschaft aufzustellen, die in den Zweikampfduellen das Glück auf der Seite hat. Wir wollten eine präsente Truppe auf dem Platz haben mit starkem Willen. Der Stoppel hat das am Montag auch alles versucht, aber ihm fehlt momentan auch vielleicht ein bisschen das Glück. Benedikt Gimber kam auch erstmals. Er hat es gut gemacht. Deswegen haben wir ihn geholt, damit er da ist, wenn man ihn braucht. Und wir hatten keinen weiteren Innenverteidiger heute auf der Bank zur Verfügung, deswegen mussten sie durchhalten und haben es toll gemacht“, so Slomka.

Auch Franck Kom hat es gut gemacht: „Franck hat ja schon in der letzten Partie hier zuhause unter Beweis gestellt,  was er in der Mannschaft hervor ruft, welche Reaktion der Rest der Mannschaft zeigt, wenn er auf dem Platz ist. Das haben wir auch von ihm erwartet dass er präsent ist, weil er auch im Training voll dabei war, in jedem Zweikampf voll dabei war. Heute war er extrem konzentriert und hat auf alles eine passende Reaktion gehabt.“

Daniel Stendel (Hannover-Coach): „Es fällt schwer die richtigen Worte zu finden. Ich bin schwer enttäuscht mit dem was wir hier heute gezeigt haben an Leistung. Wir  konnten zu keinem Zeitpunkt das auf den Platz bekommen, was wir uns vorgenommen haben. Wir haben die Ruhe und Ordnung vermissen lassen, um wieder ins Spiel zurück zu kommen. Der KSC hat das ordentlich gemacht. Die Zuschauer waren der zwölfte Mann für den KSC. Wir haben es verpasst durch Leidenschaft und Willen zurückzukommen. Damit können wir uns nicht abfinden. So dürfen und werden wir uns auch nicht  noch einmal präsentieren.“