KSC-Coach will „an andere Sphären“ herankommen

Karlsruhe (mia). Klitschnass verließen die  Profis des Karlsruher SC am Donnerstag das Trainingsgelände auf dem sie KSC-Coach Mirko Slomka eine Stunde lang trainieren ließ, bevor es am Mittag auf die Busreise ins Erzgebirge zum Freitagabendspiel (18.30 Uhr) beim Tabellenschlusslicht Erzgebirge Aue geht.

Wenn Robert Schröder die Partie anpfeift, muss Slomka definitiv auf die verletzten KSC-Profis Ylli Salalhi (Reha), Erwin Hoffer (Teilruptur Innenband), Manuel Torres und David Kinsombi (Reha) verzichten. Einige Spieler werden auch bei der U23 bleiben, so Slomka.

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Innenverteidiger Jordi Figueras, der Probleme am Oberschenkel hatte, gab indes nahezu Entwarnung. „Ich hoffe es klappt morgen, wir werden sehen“, hob Figueras den Daumen.

Andere Voraussetzungen

7.000 bis 8000 Zuschauer werden in Aue erwartet, 500 davon vom KSC. Für den Karlsruher Trainer ein „echtes Abstiegsspiel“.

„Wir widmen uns mit voller Kraft dem Spiel in Aue. Es sind andere Voraussetzungen“, erklärt KSC-Coach Slomka, der unter anderem die lange Busfahrt und die teils unfairen gegnerischen Fans anbringt. Aber das Spiel sei für den KSC eine Chance. „Es ist für uns die Möglichkeit heranzukommen an andere Sphären.“

Auch mit einem Unentschieden könne man Aue „hinter sich lassen“. „Wir müssen die Herausforderung annehmen und auf alles gefasst sein, auch außerhalb des Platzes. Uns kann dort alles passieren. Wir brauchen eine hohe Bereitschaft in der Partie.“

KSC-Kader Aue: Orlishausen, Vollath, Meffert, Gimber, Stoll, Kempe, Kom, Stoppelkamp, Diamantakos, Yamada, Figueras, Prömel, Bader, Valentini, Mavrias, Marcel Mehlem, Zawada, Mugosa