Bundesliga-Heimspiel, Abschiedsspiel, Klassiker und Intercup-Viertelfinale

Karlsruhe (ps). Nach dem fulminanten letzten Heimspiel, in dem der TTC Liebherr Ochsenhausen mit einem deftigen 3:1 nach Hause geschickt wurde, möchte das junge ASV Grünwettersbach-Team auch gegen den Tischtennis-Bundesligist SV Werder Bremen punkten, um sich durch einen Sieg von seinem Publikum für diese Saison zu verabschieden.So. 26.03., 15 Uhr: ASV Grünwettersbach – SV Werder Bremen

Der SV Werder, momentan mit 4 Punkten Tabellenvorletzter, spielt eine für seine Verhältnisse äußerst magere und in keiner Weise zufriedenstellende Saison. Das erfahrene Team um Nationalspieler Bastian Steger, der zudem vom Verletzungspech heimgesucht wurde, kam nie in die Gänge und schlitterte von einer Verlegenheit in die nächste. Daher zogen die Werder-Verantwortlichen nun die Reißleine und haben ihr Team für die kommende Saison verstärkt. Mit Afrikameister Omar Assar wurde ein dicker Fisch an Land gezogen. Dennoch gelang den Hanseanten in der Hinrunde auch ohne Bastian Steger ein knapper 3:1 Sieg gegen den in Bestbesetzung angetretenen ASV, als sich Kirill Skachkov, Constantin Cioti und Hunor Szocs von ihrer besten Seite zeigten, während der ASV eines seiner schwächsten Spiele ablieferte.

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Diese Scharte wollen die ASV-Youngster nun vor heimischem Publikum auswetzen und die Chancen dazu stehen nicht schlecht. Spitzenspieler Masataka Morizono zeigte zuletzt international wie auch im ASV-Trikot überragende Leistungen und auch Alvaro Robles und Dang Qiu konnten sich in den zurückliegenden Wochen erheblich steigern und ihre Leistungen auf hohem Niveau stabilisieren. Ob Sam Walker seinen Tennisarm gänzlich auskuriert haben wird, bleibt abzuwarten.

Auch die ASV-Verantwortlichen wollen ihren Beitrag zu einem gelungenen Saisonabschluss vor heimischem Publikum leisten. So sollen 444+X Zuschauer das Tischtenniszentrum wie schon in den Spielen zuvor wieder in einen Hexenkessel verwandeln und ihren Jungs auch gegen Steger und Co. den Rücken stärken. Zudem warten auf die Zuschauer eine Verlosung von original ASV-Spielertrikots, Freitickets für unter 14 Jährige, eine Sponsorenpräsentation sowie eine Autogrammstunde mit den ASV-Spielern. Der Weg zum Tischtenniszentrum wird sich also allemal lohnen.

 

Intercup-Viertelfinale im hohen Norden

 

Fr. 24.03., 19 Uhr: TSV Lunestedt – ASV Grünwettersbach

Noch ein Sieg trennt den ASV vom in Grünwettersbach ausgetragenen Final-Four-Turnier des Intercups. Nach bislang relativ leichten Siegen wartet im Landkreis Cuxhaven mit dem Regionalligisten TSV Lunestedt ein ernst zu nehmender Gegner. So muss das ASV-Team, das wohl überwiegend aus Spielern der 2. Mannschaft bestehen wird, auf der Hut sein, will soll die Endrunde in der eigenen Halle erreicht werden.

 

Der Klassiker in Nordbaden

 

So. 26.03., 14 Uhr: TTC Weinheim – ASV Grünwettersbach 2

Seit Jahren bilden die Derbys zwischen dem TTC und dem ASV ein Highlight im Tischtennis-Terminkalender Badens. So auch am Sonntag, wenn die ASV-Reserve beim langjährigen Widersacher an der Bergstraße anzutreten hat.

Die Gastgeber mit den beiden Spitzenspielern Bojan Crepulja und Filip Cipin – beide aus Rade Markovics Trainingsgruppe – Ex-ASVler Björn Baum sowie Youngster Tom Eise stehen momentan auf dem dritten Tabellenplatz und gehen daher als Favorit ins Derby, zumal sie im noch nicht eingesetzten Frederick Jost noch ein Ass in der Hinterhand haben.

Doch auch der ASV geht hoch motiviert ins Derby und möchte sich von den Hausherren nichts vormachen lassen.

 

„Erlis“Abschiedsspiel

Geir Erlandsen, von allen liebevoll „Erli“ genannt, beendet am Sonntag, den 02.04. um 14 Uhr beim Spiel gegen den TSV Ansbach seine lange und erfolgreiche Tischtenniskarriere. Der inzwischen 41jährige, dreifache Familienvater, der seit 2011 den Schläger für den ASV schwingt und maßgeblichen Anteil am Höhenflug des ASV hatte, ist norwegischer Rekordmeister und nahm an insgesamt 15 Weltmeisterschaften teil.

Der ASV will „Erli“ bei seinem letzten Spiel gebührend verabschieden und hofft, dass ihn zahlreiche Zuschauer bei seinem Abschied nochmals anfeuern.