KSC-Coach Meister fordert Derby-Kampf auf dem Rasen

Karlsruhe (mia). Vor 58.000 Zuschauern wird der Karlsruher SC am Sonntag (13.30 Uhr) beim VfB Stuttgart antreten. Das erste Spiel für den neuen KSC-Cheftrainer Marc-Patrick Meister.

6000 KSC-Fans werden in der Mercedes-Benz-Arena erwartet. Nicht dabei sein können Enrico Valentini (gesperrt), Grischa Prömel, Boubacar Barry, Erwin Hoffer, Stefan Mugosa, Manuel Torres und Moritz Stoppelkamp fallen verletzt aus.

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„Wir freuen uns auf ein Spiel, das sehr viel Brisanz in sich trägt. Wir hoffen, dass es friedlich bleibt. Wir gehen es so an, dass es auf dem Platz anders sein muss“, weiß er, dass die Karlsruher kämpfen müssen. „Die morgige Trainingseinheit nutzen wir, um uns einzuschwören auf das Derby“, so KSC-Coach Meister.

„Ich möchte mich frei davon machen wie Stuttgart es angeht. Ich bleibe bei meiner Mannschaft. Wir werden alles dafür tun, dass wir von zwei Drucksituationen nichts mehr sieht auf dem Platz“, hofft Meister, der mit seinen Jungs am Freitag vor Trainingsspiel erst einmal eine kleine Teambuildingsmaßnahme abhielt, um Lockerheit rein zu bringen.

In Sachen Kader wollte Meister nichts verraten, lediglich, dass Dirk Orlishausen im Tor steht. Auch bei Jordi Figueras mache es Sinn, dass er im Kader stehe, auch trotz der drohenden Haftstrafe in Spanien. „Es hilft allen Spielern, wenn sie sich auf ihre Aufgabe auf ihren Plan auf dem Platz konzentrieren.“

In Sachen Planungen für die nächste Saison, erklärte der KSC zudem: Nicht nur Meisters Vertrag soll auch in der dritten Liga gelten. Auch KSC-Sportdirektor Oliver Kreuzers Kontrakt bis 2019 für „alle drei Ligen“ gültig. „Den werde ich auch erfüllen“, so Kreuzer.