„Grünes Band“ und Ehrung für Sappho Coban

Karlsruhe (ps). Gleich zweimal konnte sich der Budo Club Karlsruhe (BCK) über Auszeichnungen für seine Nachwuchsarbeit freuen: In Heidelberg erhielt der BCK als einer von fünf Vereinen aus Baden-Württemberg, die mit 5 000 Euro dotierte Auszeichnung des „Grünen Bandes für vorbildliche Talentförderung im Verein“ und in Potsdam wurde Sappho Coban als „Juniorsportlerin des Jahres“ von der Deutschen Sporthilfe ausgezeichnet und durfte dafür ein Preisgeld in Höhe von 6 000 Euro mit nach Hause nehmen.

„Der Budo Club Karlsruhe bietet dem Judo-Nachwuchs ein umfassendes Angebot: 28 Trainer, drei Trainingsstätten und eine starke Gemeinschaft, die durch Vereinsfreizeiten und Trainingslager im In-und Ausland für den Zusammenhalt sorgt. Mit Erfolg: So kämpfen beispielsweise die Schwestern Sappho und Xenia Coban seit mehreren Jahren sehr erfolgreich auf der Matte –Sappho hat bereits viele internationale Medaillen gesammelt und kämpft um die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro. Xenia gewann dieses Jahr die Bronzemedaille bei der Deutschen Meisterschaft in der Altersklasse U18. Insgesamt stellt der Verein in diesem Jahr 28 Kaderathleten auf den verschiedenen Ebenen“, hieß es in der Laudatio bei der Überreichung des „Grünen Bandes“ an den BC Karlsruhe.

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Wenige Tage später folgte sozusagen die Bestätigung dieser Auszeichnung, als Sappho Coban in Potsdam von der „Deutschen Sporthilfe“ als „Juniorsportlerin des Jahres“ geehrt wurde und sich damit in eine Reihe mit solchen Ausnahmeathletinnen wie Magdalena Neuner, Franziska van Almsick oder Maria Höfl-Riesch stellte, die ebenfalls schon Junioren-Sportlerinnen des Jahres waren. Unter zehn Nominierten fiel die Wahl der Jury auf die 20-jährige Karlsruher Judokämpferin, die diese Auszeichnung als „ähnlich historisch“ einstuft, wie den Gewinn ihres WM-Titels bei der U21-WM vor einem Jahr.

Nicole Saam, die Präsidentin des Budo Clubs Karlsruhe freute sich vor allem deshalb über diese Auszeichnungen für den Verein und Sappho Coban, „weil es die Bestätigung der jahrelangen, herausragenden Nachwuchsarbeit auf höchstem Niveau ist, die nur durch das großartige Engagement unserer Trainer und Betreuer möglich ist, was mit Geld überhaupt nicht aufgewogen werden kann“