KSC-Manager: Entscheidung zum Stadion hat Signalwirkung

Karlsruhe (mia). An den Gesichtern von Präsidium und Sportdirektor des Karlsruher SC konnte man ablesen, welche Entscheidung der Karlsruher Gemeinderat in Sachen Stadionneubau oder Sanierung des Wildparkstadions, in dem der KSC seine Zweitligaspiele austrägt, getroffen hatte. Mehrheitlich hatte das Gremium sich für einen Neubau ausgesprochen.

„Es ist ein guter Tag für Karlsruhe und ein guter Tag für den Fußballstandort Karlsruhe. Wir sind alle sehr froh über den Grundsatzbeschluss und das Bekenntnis zum Profifußball“, so KSC-Manager Jens Todt. Diese Signalwirkung erleichtere auch die Arbeit des Sportdirektors, wenn die „Branche sieht, dass sich etwas tut in Karlsruhe“.

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„Wenn das Stadion dann kommt, dann erhöhen sich die Chancen gigantisch, dass wir wirtschaftlich und sportlich konkurrenzfähig sein können“, freute sich Todt.

Weitsichtiger Gemeinderat

Auch KSC-Präsident Ingo Wellenreuther dankte dem Gemeinderat für diese Entscheidung. „Wir begrüßen die Entscheidung des Gemeinderats. Ich war mir sicher, dass der Gemeinderat die Weitsicht hat, um Profifußball in Karlsruhe eine Chance zu geben“, erklärte der KSC-Präsident.
Dankbar sei der KSC auch, dass die Stadt das Stadion „vorfinanziere und wir es dann über einen Pachtzins abbezahlen“.
Man bekomme nichts geschenkt und auch werden keine „Steuergelder verbraten“, sondern das Stadion werde refinanziert. Es war für ihn eine Überraschung, dass so viele Räte auch in der Diskussion angemerkt hätten, dass man aufpassen müsse, die Pacht so anzusetzen, dass der KSC die auch tragen kann.

„Wir sind optimistisch, dass wir die Gespräche positiv fortführen.“ Am 30. Oktober findet das nächste Gespräch zwischen Stadt und KSC statt. Dann werde man über die Details sprechen.