KSC verliert gegen Lautern und steigt rechnerisch ab

Karlsruhe (mia). Abstieg hieß es für den Karlsruher SC nach dem Duell mit dem 1. FC Kaiserslautern im Wildpark.  Der KSC verlor mit 1:3 (1:1).

„Der größte Imageschaden für den Verein steht auf dem Rasen.“ hatten die KSC-Fans als Spruchband aufgezogen und hofften nur noch wenig auf einen guten Auftritt ihrer Mannschaft. Lange dauerte es nicht bis das ohnehin ruhige Stadion auf Seiten der Karlsruher noch stiller wurde. Gaus (4.) flankte zu Kacper Przybylko, der zum 1:0 einköpfte. Zu einfach machten es die KSCler ihren Gästen, die noch gegen den Abstieg spielten.

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KSC gleicht aus, Fans stumm

Der Hohn der KSC-Fans machte sich breit. „Wir wollen alle Baden-Württemberg-Duelle gewinnen. 0 Punkte 3:15 Tore, Respekt!“ hielten sie auf Bannern in die Höhe. Sonst bleib es ruhig. Allein Kaiserslautern sang und feierte. Der KSC-Trupp dagegen versuchte innerhalb seiner Mittel, nach vorne in Richtung Lauterer Tor zu kommen, zu ungenau aber agierten sie, zu groß die Räume, die sie den Gästen gaben. so flankte Reese in den Strafraum , wo Zawada vorbei flog.

Wenig später war es ein Lauterer, der seinen Fuß klärend dazwischen hielt als Bader einen schnellen Angriff einleitete, den Ball zu Franck Kom (28.) in den Strafraum brachte. Der scheiterte am Gästekeeper, und auch Zawada brachte den Ball nicht im Tor unter.

Der KSC bemühte sich, zielführend war dies aber nicht. Erst ein Standard in der  35. Minute brachte das Tor für den KSC. David Kinsombi trat an und schoss den Ball unter dem Körper von Keeper Pollersbeck zum 1:1 ins Tor der Kaiserslauterer.

3:1 durch Zoua

Die Partie ging indes mit dem 1:1 in die Pause. Kaiserslautern hatte zu wenig gemacht nach der Führung und dem KSC Räume gegeben.  Auch nach dem Seitenwechsel bemühten sich die Karlsruher. So kam Reese (53. und 56.) zu seinen Chancen. In der letzten verfehlte er das Tor der Gäste nur knapp.

Vor 18037 Zuschauern mühte sich der KSC ab, aber auch Lautern kam zu seiner Chance. Heubach (58.) schoss aber knapp am Tor der Karlsruher vorbei. Schlecht lief es dann für den KSC in der 68. Minute. Bader holte Gaus von den Beinen, Bibiana Steinhaus entschied auf Elfmeter, Sebastian Kerk trat an, Orlishausen hielt zum ersten Mal seit März 2014 einen Strafstoß, den abgewehrten Ball konnte aber der Elfer-Schütze zum 2:1 einschieben.

Während der KSC wegen der Verletzung von Kempe nur zu zehnt spielte, schoss Zoua (88.) das 3:1 gegen den KSC. Die Lautern-Fans winkten mit Taschentüchern zum Abschied des KSC aus der Liga, während Kempe vom Platz getragen wurde.

KSC: Orlishausen, Bader, Stoll, Gimber, Kinsombi, Kempe, Krebs, Kom, Rolim (70. Hoffer), Reese (79. Yamada), Zawada (62. Mugosa).