KSC-Sportdirektor Todt: „Wir wollten mehr!“

Karlsruhe (mia). Pfiffe mussten die Profis des Karlsruher SC nach dem 1:1-Unentschieden gegen den SV Sandhausen hinnehmen. Die KSC-Fans waren aber nicht nur wegen der Punkteteilung und der wenigen Chancen gegen den SV enttäuscht, auch das Pokal-Aus gegen Offenbach hatte nicht wirklich zur Beruhigung beigetragen.

Der KSC sei nicht dort, wo er hin wolle, erklärte auch KSC-Sportdirektor Jens Todt. „Wir haben Punkte verschenkt gegen Aalen, Sandhausen… Wir wollten mehr“, so Todt.“Wir haben schon einiges an Geschenken verteilt“, ärgerte er sich. Auch gegen Sandhausen sei das Gegentor ein „Gastgeschenk“ gewesen. „Was zuvor noch leicht aussah, wirkt nun schwer und angestrengt. Das müssen wir mit einem Erfolgserlebnis herauskriegen.“ Da dies nun nicht gegen Sandhausen geklappt hatte, müsse man es gegen Fürth schaffen.Wenige bis keine Chancen, dafür aber zu viele Fehlpässe dominierten das Spiel des KSC. Leidenschaftlicher waren die Gegner aufgetreten.

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Der KSC habe seine Leichtigkeit verloren, so der Sportdirektor weiter. Diese gelte es zurückzugewinnen. Natürlich passieren Fehler bei jungen Spielern, die müsse man minimieren. Im Oktober habe der KSC fast alle Spiele „verkackt“, ärgerte sich auch KSC-Keeper Dirk Orlishausen. Nun müsse man die Wunden lecken und wieder zurück kommen.

Nachlizenzierung und Stadionneubau

 

Während es sportlich keine Erfolgserlebnisse gab, konnte KSC-Präsident Ingo Wellenreuther Positiveres verkünden. Die Stadtverwaltung und der KSC hatten sich am Donnerstag in Sachen Stadionneubau getroffen. Die Gespräche seien „gewohnt intensiv und positiv“ gewesen, so Wellenreuther.

Auch seine Hausaufgaben habe das Präsidium gemacht. Für die Nachlizenzierung habe der KSC zum 31. Oktober „alle Unterlagen fristgerecht abgegeben“. „Wir hoffen wie immer auf eine positive Entscheidung“, so der KSC-Präsident.